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2. Basketball-Regionalliga : Atkinson zaubert – Twisters gewinnen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Aufbauspieler der Rendsburger Basketballer führt sein Team mit 27 Punkten und spektakulären Anspielen zum Sieg über den EBC Rostock.

Nur zwei Minuten lang musste sich Rendsburgs Trainer Bjarne Homfeldt Sorgen machen. Ein 2:8-Rückstand seines Teams gegen die EBC Rostock Talents nach den ersten zwei Minuten war letztlich kein Fingerzeig für den Rest der Partie. Am Ende fuhren die Rendsburg Twisters einen ungefährdeten 106:79 (32:23, 55:41, 89:62)-Heimsieg ein und bleiben ungeschlagener Tabellenführer der 2. Basketball-Regionalliga Nord.

Nach der vierwöchigen Weihnachtspause hatte Homfeldt leichte Bedenken, ob seine Mannschaft schnell wieder in den Rhythmus kommen würde. Nach dem etwas holprigen Auftakt aber hatten die Gastgeber die Partie über weite Strecken im Griff. Die knapp 260 Zuschauer sahen ein gutklassiges Spiel, woran auch der Aufsteiger aus Rostock seinen Anteil hatte. Die Gäste, die ohne ihren Topwerfer Tim Ladenthin antraten, hielten wacker mit, wenn auch die spielerischen und physischen Mittel nicht ausreichten, um die Twisters ernsthaft in Gefahr zu bringen. So waren es nur Phasen, in denen die Talents aufhorchen ließen. Wie im zweiten Viertel, als sie sich auf zwei Zähler herangekämpft hatten (37:35). „Besonders zu Beginn hat Rostock stark getroffen und auch im zweiten Viertel hatte der Gegner eine gute Phase. Die Mannschaft hat sich im Gegensatz zu anderen Teams nicht aufgegeben und uns gefordert. Das hat mir durchaus gefallen“, fand Homfeldt anerkennende Worte für den Gegner.

Mit fortlaufender Dauer aber fanden die Hausherren immer besser ins Spiel. Angetrieben vom abermals überragenden Aufbauspieler Devon Atkinson schlossen die Twisters ihre Aktionen immer wieder erfolgreich ab. So blieb sogar Zeit für Kabinettstückchen, als Atkinson mit einem Pass hinter dem Rücken Max Hillner bediente, der anschließend wenig Mühe hatte, um den Ball zum 26:18 im Korb zu versenken (8.) – die Halle tobte. Seine besten Helfer hatte der US-Boy in „Dimi“ Basylev (drei Dreier bei drei Versuchen), Max Hillner und Center Johannes Weißbach. „Johannes hat sein bestes Spiel in dieser Saison gemacht“, befand Homfeldt. Das belegt sein „Double – Double“ (15 Punkte und 10 Rebounds). Überhaupt besaßen die Rendsburger im Reboundspiel eine klare Überlegenheit (46:28) und bestachen durch ein sicheres Passspiel bei nur elf Ballverlusten. „Das hat es zuletzt lange nicht mehr gegeben“, lobte der Twisters-Coach.

Rendsburg Twisters: Atkinson (27/2x3), Basylev (15/3x3), Brodersen (8), Brunk (4), Hamza (4), Hillner (13/1x3), Nibbe, Rinner, Rohwer (18), Störtenbecker (2), Weißbach (15), Witt.

 

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