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Kreishaus in Rendsburg : Asylbewerber droht mit Sprung aus erstem Stock

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Der Grund für die Drohung des 26-jährigen Mannes: Er darf nicht in Eckernförde wohnen.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2015 | 17:49 Uhr

Rendsburg | Polizei und Rettungskräfte sind am Freitag ins Kreishaus in Rendsburg gerufen worden, weil ein Asylbewerber (26) aus dem Iran drohte, sich von einer Balustrade im ersten Stock des Gebäudes zu stürzen. Zu dem Sprung kam es jedoch nicht, niemand wurde verletzt.

Die Einsatzkräfte trafen gegen 11 Uhr am Kreishaus ein, nachdem es bereits eine laute Auseinandersetzung in der Asylbehörde gegeben hatte. Daraufhin stieg der Iraner auf das Gelände einer Galerie innerhalb des Gebäudes. Laut Kreissprecher Martin Schmedtje war der Mann barfuß. Er hatte seine Schuhe bereits von der Balustrade in die Eingangshalle geworfen. Bekannte des Mannes konnten ihn jedoch beruhigen und dazu bringen, wieder vom Geländer zu steigen.

Mit der Aktion wollte der Asylbewerber seiner Forderung Nachdruck verleihen, woanders im Kreisgebiet untergebracht zu werden. Laut Martin Schmedtje ist der Mann seit dem 20. November einer Unterkunft in Noer zugeordnet. Er möchte jedoch in Eckernförde wohnen. Doch die Behörde musste seinen „Antrag auf Umverteilung aus rechtlichen Gründen ablehnen“, so Schmedtje. Das war dem Mann am Freitag mitgeteilt worden.

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