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umsatzrückgang : Arbeitsplatzabbau bei Peter Wolters: „Wir schauen jetzt nach vorne“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Spezialist für hochpräzise Schleifmaschinen will mit verkleinerter Mannschaft den Weg aus der Krise finden.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2014 | 15:18 Uhr

Der angekündigte Stellenabbau beim Werkzeugmaschinen-Hersteller Peter Wolters ist vollzogen worden. Wie der Betriebsratsvorsitzende Herbert Schneider auf Anfrage bestätigte, habe man „Personal abgebaut“, alles sei „in einem ordentlichen Rahmen“ verlaufen. Mit der Leitung des Unternehmens habe man sich darauf geeinigt, „dass die Sache damit erledigt ist. Wir schauen jetzt nach vorne“, so Schneider. Über die Zahl der Mitarbeiter, die Peter Wolters zum 1. April verlassen mussten, sagte der Betriebsrat, es seien „weniger als 50“. Die Geschäftsführung wollte sich gar nicht äußern.

Der seit zwei Jahren zum börsennotierten US-Konzern Lam Research zählende Spezialist für hochpräzise Schleifmaschinen beschäftigte bislang rund 450 Mitarbeiter, davon 300 am Stammsitz Rendsburg. Gründe für die Krise sind die schlechte Nachfrage aus der Solar- und Halbleiterindustrie und schwache Verkaufszahlen in Asien und Übersee. Auch eine 2010 aus der Schweiz an den Kanal verlegte Produktlinie bereitete Probleme. Hoffnung schöpft man an der Büsumer Straße indes aus der Tatsache, dass im Kerngeschäft, dem gleichzeitigen Schleifen parallel gegenüberliegender Flächen, in der zweiten Jahreshälfte nach eigenen Angaben ein leichter Anstieg der Auftragseingänge verzeichnet wurde.

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