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Landeszeitung

23. August 2017 | 01:20 Uhr

Aquarium zog die meisten Besucher an

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Veranstalter zufrieden mit 14. Kieler Museumsnacht / Mehr als 33 300 Besuche in den 23 Häusern

Von den Tiefen der Ozeane im Aquarium bis hin zu den Weiten des Weltalls im Mediendom und der Sternwarte – die 14. Kieler Museumsnacht bot den rund 5000 Besuchern am vergangenen Wochenende reichlich Abwechslung.

Wolfgang Jacob, der mit Ehefrau Patricia und Tochter Anna-Kathrin sein „Museums-Hopping“ im Theatermuseum begann, hatte sich einiges vorgenommen: Nach dem Theatermuseum folgten das Ofen- und das Computermuseum, anschließend ging es auf dem Westufer mit Maschinenmuseum, Kunsthalle und Landesbibliothek weiter. „Wir füllen die Lücken des letzten Jahres auf“, so Jacob schmunzelnd. Neben Dokumenten, Bildern, Kostümen, Requisiten und Bühnenbild-Modellen zur Geschichte des Kieler Theaters gab es kurze (Puppentheater-) Aufführungen, und Kammerschauspielerin Rosemarie Kilian stand Interessierten Rede und Antwort.

Heimelige Stimmung herrschte im Ofenmuseum, wo man sich wie in „Omas guter Stube“ fühlte – und wo Dorit Muhs aus Schönberg mit Tochter Jette ihre Museumstour mit einer Stärkung in Form einer Ofenkartoffel begann, während Altmeister Hans-Günter Fahrenkrug den Besuchern Ofenbau und -Geschichte näherbrachte.

Heiß her ging es auch in der Howaldtschen Metallgießerei, wo Armin Leppert demonstrierte, wie Metallguss funktioniert. Die Besucher durften ihr Können unter Beweis stellen. So wie die Zwillinge Luise und Charlotte (10) und deren Bruder Felix (11) aus Borken im Münsterland, die sich unter anderem einen Kielfisch gossen.

Mit-Organisatorin Angelika Stargardt vom Kulturamt der Stadt zeigte sich zufrieden mit der Resonanz: „Manchmal gab es drangvolle Enge, wie in der Medizin-Pharmaziehistorischen Sammlung, hier wurden 2 461 Besucher gezählt.“ Spitzenreiter sei das Aquarium mit 3 560 Besuchern gewesen, dicht gefolgt von der Kunsthalle mit 3 297 und dem Stadtmuseum mit 3 072 Besuchern. Stargardt: „Insgesamt wurden mehr als 33 300 Besuche gezählt.“ Wie viele Eintrittsbändchen verkauft wurden, war noch unklar. Da fast alle Museumsnachtgäste mehrere Häuser besuchen, ging sie von etwa 5 000 Menschen aus.

Ein Wermutstropfen trübte die Freude über den ihrer Ansicht nach gelungenen Abend: Ein unsachtsamer Besucher brach einem Walskelett eine Hand ab.

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erstellt am 02.Sep.2013 | 00:33 Uhr

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