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Doppelveranstaltung in Rendsburg : Applaus für Ruderer und Brücke

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Brückenjubiläum und Rudermarathon – ein Doppelpack erwies sich als Erfolgsgarant. Zehntausende Besucher amüsierten sich im Kreishafen und an der 12,7 Kilometer langen Strecke.

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erstellt am 16.Sep.2013 | 17:00 Uhr

Rendsburg | Drei Tage lang wurde gefeiert – und dafür gab es auch gute Gründe: Die Kombination aus Hochbrückenjubiläum und dem härtesten Ruderrennen der Welt hat sich als Erfolgsgarant erwiesen. Zehntausende Menschen strömten an den vergangenen drei Tagen an den Nord-Ostsee-Kanal und bekamen richtig etwas geboten. Die herausragenden Ergebnisse: Der deutsche Ruder-Achter hat das Rennen zwischen Breiholz und Rendsburg zum zehnten Mal gewonnen und die Region hat ihr Wahrzeichen beleuchtet.

Auch nach der offiziellen Einweihung des Lichtkunstwerks „Passage“ war die Beleuchtung noch Thema. Besonderes Objekt der Neugier waren die Steuerräder zum Einstellen der Lichtfarbe. Einige Zuschauer reagierten während der Einweihung ein wenig enttäuscht: Das Licht sei gar nicht richtig zu sehen gewesen. Marco Neumann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Eider- und Kanalregion, erklärte: „Der Eindruck mag entstanden sein. Das lag aber in erster Linie daran, dass die grell erleuchtete Bühne und die Zelte sehr viel Licht geschluckt haben. Nach der Veranstaltung wird sich ein ganz anderes Bild zeigen.“

Der 13. Eon-Hanse-Cup hat von dem Brückenjubiläum profitiert. Und umgekehrt. Cheforganisator Wolfgang Berndt zeigte sich gestern Abend zufrieden: „Die Stimmung unter den Zuschauern war gestern sehr gut. Schließlich hat das deutsche Team ja auch gewonnen.“ Das täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass der Sonnabend nicht besonders gut besucht war, Und das lag nicht nur am Wetter. Noch vor zwei Jahren gab es mit dem Sprintcup der Achter auch am Sonnabend ein echtes sportliches Highlight im Kreishafen – mit Weltklasseathleten zum Anfassen und viel Zeit für kleine Gespräche, Fotos und Autogramme. Dieser Sprintcup findet schon seit vergangenem Jahr in Hamburg statt. Und in diesem Jahr zeigte sich auch noch ein Rückgang bei den Drachenboot-Meldungen. „Es ist wohl so, dass sogar einige Rendsburger Teams Hamburg vorgezogen haben. Das ist natürlich traurig“, sagte Berndt, der den Alstercup jedoch nicht als Konkurrenz sieht. „Wir werden bereits in den nächsten Tagen weitere Abstimmungsgespräche über die Verzahnung beider Veranstaltungen führen“, sagte Wolfgang Berndt, „wir finden schon vernünftige Regelungen.“

Außerhalb jeder Diskussion steht nach Aussagen von Wolfgang Berndt das Marathon-Rennen selbst. „Das kann nur hier auf dem Kanal stattfinden – die Hamburger haben keinen 12,7 Kilometer lange Strecke. Und schon gar keine Eisenbahnhochbrücke als Ziellinie. Das Rennen bleibt hier.“ Sogar einen Termin für das nächste Jahr gibt es bereits. Der Cup wird vom 12. bis zum 14. September stattfinden. Und das amerikanische Team hat auch schon zugesagt.

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