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Wolfgang Berndt : Antreiber des Ruder-Marathons

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Wenn der Startschuss zum Ruder-Marathon fällt, darf Wolfgang Berndt sich bereits wie ein Sieger fühlen. Hinter dem sportlichen Leiter beim Canal-Cup liegt jedes Mal ein organisatorischer Marathon.

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2014 | 14:13 Uhr

Wenn der Startschuss zum Ruder-Marathon fällt, darf Wolfgang Berndt (links) sich bereits wie ein Sieger fühlen. Hinter dem sportlichen Leiter beim Canal-Cup liegt jedes Mal ein organisatorischer Marathon. Das Rennen vor dem Rennen erstreckt sich übers ganze Jahr. Der 65-jährige Versicherungskaufmann (Allianz), der lange im Vorstand des Rendsburger Rudervereins mitwirkte und jetzt im Ältestenrat sitzt, ist zusammen mit seinem Sohn Florian der Antreiber des größten Sportereignisses der Region Rendsburg. Anfangs wurde die Idee noch belächelt. In Rendsburg hatten sich einige Leute in den Kopf gesetzt, die besten Ruder-Achter der Welt über 12,7 Kilometer auf dem Nord-Ostsee-Kanal gegeneinander antreten zu lassen. Den Spöttern verging das Lachen schnell, denn die Veranstaltung wurde auf Anhieb ein Erfolg. Und das, obwohl die Premiere im Jahre 2001 unter höchst tragischen Vorzeichen gestartet wurde. Wenige Wochen nach den Attentaten des 11. September durfte der US-Achter erst kurz vor dem Rennen nach Deutschland fliegen. In Rendsburg wurde das Team besonders streng bewacht. Inzwischen hat sich der Mix aus Spitzensport, Breitensport und Volksfest bewährt. Ganz Deutschland ist dabei. 1,3 Millionen Zuschauer wurden in diesem Jahr gezählt, als die ARD das Rennen übertrug. Das Rennen ist beste Werbung für die Kanalregion. Dies ist das Verdienst von Wolfgang Berndt und seinen vielen Helfern und Mitstreitern.

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