zur Navigation springen
Landeszeitung

17. Oktober 2017 | 02:30 Uhr

Hohenwestedt : Anstrengender Spaß

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Jugendfeuerwehr Hohenwestedt absolvierte die 24-Stunden-Übung mit Bravour.

Sechsmal zum Einsatz ausgerückt, zwei Feuer gelöscht und viel gelernt: Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Hohenwestedt haben ihre zweite 24-Stunden-Übung mit Bravour gemeistert. Der Rund-um-die-Uhr-Dienst für die Zehn- bis 15-Jährigen, die in zwei Gruppen aufgeteilt waren, begann mit Fahrzeugkunde. Nach dem Mittagessen übte eine Gruppe mit dem Hebekissen, während die übrigen Jugendlichen nach Wapelfeld fuhren, um eine Ölspur abzustreuen.

In der „Sporthalle am Park“ stand dann erstmals „Takeshi’s Castle“ auf dem Programm, ehe eine Gruppe nach Tappendorf ausrückte, wo eine Puppe mittels Trage von einem Dachboden gerettet werden musste. Ein Übungsszenario, das sich die Kameraden der Feuerwehr Tappendorf-Rade ausgedacht hatten. „Das ist eine Neuerung gegenüber unserer ersten 24-Stunden-Übung vor einem Jahr, dass wir diesmal zwei Einsätze auf die Wehren der Nachbardörfer verteilt haben“, erläuterte Jugendfeuerwehr-Betreuer Thore Witthinrich.

Um 16.20 Uhr begannen Mirko Henschke aus Büdelsdorf und Kai Höfert aus Haßmoor mit ihren Aus- und Vorführungen zum Thema Schaummittel. Die beiden Ausbilder vom Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde hatten eine Übungsanlage aufgebaut, mit der sie einen Benzinbrand in kleinem Maßstab entfachten, dem die Mädchen und Jungen mit Schaummitteln zu Leibe rückten. Punkt 17 Uhr gab es den nächsten Alarm in der Feuerwache. Diesmal ging’s nach Grauel. Auf einem Hof am Ortsausgang Richtung Meezen war ein brennender Holzstapel zu löschen. „Das haben die Jugendlichen sauber und ordentlich abgearbeitet“, lobte der stellvertretende Amtswehrführer Dirk Müller den Einsatz.

Drei Stunden später waren in Böternhöfen sogar mehrere brennende Holzpaletten zu löschen. Die Bettruhe in der Feuerwache wurde um 3.30 Uhr gestört, als die älteren Jugendlichen zum Molkereiwerk des Deutschen Milch-Kontors (DMK) ausrückten – ein Fehlalarm, wie sich vor Ort herausstellte. Um 6.15 Uhr ging es abermals zum DMK, zu einer Übung unter dem Motto „Feuer mit Gefahrgut“, bei der in Vollschutz-Ausrüstung ein Kanister geborgen werden musste. Mit Frühstück und Aufräumen endete die 24-Stunden-Übung, die Witthinrich als „anstrengenden Spaß“ bezeichnete. „Wenn man sieht, mit wie viel Herzblut die Kinder bei der Sache sind, dann ist das einfach ganz große Klasse“, betonte Gemeindevertreter Carsten Wiele,

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen