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Fussball-Verbandsliga : Andere Einstellung, aber kein Erfolg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TuS Rotenhof zeigt sich gegen Heikendorf formverbessert, unterliegt aber dennoch mit 0:2.

Mit einer ganz anderen Einstellung als noch vor einer Woche trat der TuS Rotenhof gegen den Heikendorfer SV auf. Allerdings ist der Aufsteiger nach einer unglücklichen 0:2 (0:1)- Niederlage, der dritten in Folge, auf Abstiegsrang 15 zurückgefallen.

„Die Gesamteindruck war heute aber absolut in Ordnung“, bescheinigte TuS-Coach Thomas Gosch seinem Team eine kämpferisch tadellose Leistung. Von Beginn an zeigten sich die Hausherren hellwach. Sie stellten in erster Linie die Außen der Heikendorfer zu und zwangen diese so, ihre Offensivbemühungen immer wieder durch die Mitte zu initiieren. Doch dort gab es dank der aufmerksamen TuS-Abwehr kein Durchkommen, im Gegenteil, Christer Reiser besaß auf Seiten der Heimelf die erste klare Chance des Spiels, als er nach einer Einzelaktion frei vor dem Tor stand und nur durch ein Foul gestoppt werden konnte (15.). „Der Unparteiische hatte aber als Einziger den Textiltest, mit dem Christer zu Boden gerissen wurde, nicht gesehen und ließ weiterlaufen“, fehlte Gosch das Verständnis für das Ausbleiben des Pfiffes. Aus dem Nichts dann die Gäste-Führung, als Nils Hansen ein einziges Mal HSV-Torjäger Maik
Obels aus den Augen ließ (34.). Die eher schmeichelhafte Gäste-Führung hatte auch zur Halbzeit Bestand, weil Torge Philipowski kurz vor dem Wechsel an Rotenhofs Keeper Nori Wiepert scheiterte (45.).

Nach Wiederbeginn wurde Skoruppa in die Spitze beordert. Ein Maßnahme, die sich beinahe sofort auszahlte. „Statt in aussichtsreicher Position aber direkt abzuziehen, ließ er sich auf einen Zweikampf ein und wurde abgedrängt“, sah Gosch eine Parallele zur Gästeführung, allerdings mit dem Unterschied, dass Obels beim 0:1 nicht lange fackelte. Nach einer weiteren guten Möglichkeit für Skoruppa (57.) sorgte Thomas Borreck mit einem verwandelten Foulelfmeter für die Vorentscheidung (68.). „Selbst der Gegner war irritiert, warum der Schiedsrichter in dieser Szene auf den Punkt gezeigt hat“, schüttelte Gosch nicht zum letzten Mal fassungslos den Kopf, denn in der 78. Minute wurde der junge Sören Schulz nach einem harten, aber niemals rotwürdigen Foul des Feldes verwiesen. „Der Sieg der Gäste, die in der Spielanlage insgesamt die größere Reife bewiesen, ist unterm Strich durchaus verdient“, blendete Gosch bei seinem Fazit die strittigen Szenen zähneknirschend aber fair wieder aus.

TuS Rotenhof: Wiepert – Hansen, Bienwald, Heinz – S. Schulz, Brates (66. Krüger), Jöcks (85. D. Schulz) – Holten (62. Potschko), Skoruppa – Reiser – Schütt.

SR: Wallmeier (Hattstedt). – Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Obels (34.), 0:2 Borreck (68., FE).
Rote Karte: S. Schulz (75., grobes Foulspiel, TuS).



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erstellt am 13.Okt.2014 | 06:21 Uhr

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