Bäume wurden gefällt : Anbau an den Kindergarten: Der Startschuss ist gefallen

Zeichen zum Baubeginn: Für den Anbau der Kindertagesstätte mussten einige Bäume weichen.
Zeichen zum Baubeginn: Für den Anbau der Kindertagesstätte mussten einige Bäume weichen.

Zwei neue Gruppenräume für ingesamt 20 Krippenkinder entstehen. Die Igelgruppe zieht um. Kommune zahl 250 000 Euro.

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23. November 2013, 20:00 Uhr

Das Fällen des ersten Baumes war äußeres Zeichen für den offiziellen Start beim Anbau an die evangelische Kindertagesstätte im Friedhofsweg. Das erfuhren die rund 30 Teilnehmer der jährlichen Gemeindeversammlung im Paulushaus. Jeden Tag können jetzt nach Information des Kirchengemeinderatsvorsitzenden Helmut Schumacher die Baumaschinen anrücken.

In dem Anbau sollen zwei neue Gruppenräume für jeweils zehn Jungen und Mädchen bis zu drei Jahren entstehen. Die Krippenkinder sind bisher in Containern neben dem Gebäude untergebracht. Die Igelgruppe mit den „ältesten“ Kita-Besuchern zieht innerhalb des Hauses um.

Wie in der jüngsten Gemeindevertretersitzung bekannt wurde, haben die geschätzten Kosten sich wegen der erweiterten Brandschutzmaßnahmen auf über eine Million Euro erhöht. Davon entfällt auf die Kommune ein Eigenanteil von rund 250 000 Euro. Die Kirchengemeinde tritt als Bauherrin des Vorhabens auf, das Ende 2014 abgeschlossen sein soll.

Die neue Leiterin der Kindertagesstätte, Sabine Flacke, stellte sich den Gemeindegliedern aus Fockbek, Nübbel und Alt Duvenstedt vor. Dabei erinnerte sie auch an den in diesem Jahr angelegten Barfußpfad und den von der Hobby-Lehrwerkstatt gefertigten Leuchtturm im Kita-Neubau.

„Vielen Dank, Harald Striewski“, sagte Schumacher in Richtung des Stifters der Woehl-Orgel in der Pauluskirche. Dieser sorgte jetzt dafür, dass Schäden an der Versilberung mit Platin ausgebessert wurden und die Verkleidung des Glockenspielgehäuses nach seinem eigenen Entwurf erneuert wurde. Die Kosten von rund 10 000 Euro hat Striewski übernommen.

Blumen und zwei CD’s überreichte der Kirchengemeinderatsvorsitzende an Pastorin Angelika Gebert, die seit 30 Jahren ihr Amt in Fockbek ausübt. In dieser Zeit hat sie mehr als 1000 Gottesdienste gehalten, genauso viele Konfirmanden eingesegnet und mindestens 300 Sitzungen des Kirchenvorstandes geleitet.

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