zur Navigation springen

Baubeginn : An der Schule Altstadt legen die Arbeiter los

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Baubeginn für neues Naturwissenschaftlichen Zentrum. Eine Spezialfirma stabilisiert den Boden mit 80 Pfählen.

Der Beginn der Herbstferien ist das Startsignal: In wenigen Tagen beginnen an der Schule Altstadt die Erdarbeiten für eines der umstrittensten Bauprojekte der jüngeren Vergangenheit. Die Gemeinschaftsschule der Stadt Rendsburg bekommt eine 4,6 Millionen Euro teure Erweiterung. Um dem Anbau ein stabiles Fundament zu verleihen, werden ab Mitte kommender Woche 80 Pfähle in den Boden gebohrt.

Wie Hauke Mengel vom Fachdienst Hochbau im Rathaus gestern mitteilte, wird allein das Setzen der 20 Meter langen Stützen im Untergrund etwa zwei Wochen dauern. Bewusst habe man die Ferien für diese Arbeiten ausgewählt. „Der Unterricht soll möglichst wenig durch Baulärm gestört werden.“ Am Dienstag kommender Woche wird ein auf Pfahlgründungen spezialisiertes Unternehmen ein großes Bohrgerät an der Schule Altstadt aufstellen. Am Tag darauf legen die Arbeiter los. Bereits morgen wird auf der Baustelle zwischen der Tangente und dem Stadtsee das Betonfundament gegossen, auf dem in den nächsten Monaten ein Kran stehen soll.

Das neue Naturwissenschaftliche Zentrum wird aus Fach- und Verwaltungsräumen bestehen. Im Ergeschoss sollen die Fächer Biologie, Chemie und Physik unterrichtet werden. Zur Ausstattung zählt unter anderem eine mobile Abzugshaube, die bei Experimenten entstehende Gase oder Dämpfe absaugt. Jeder Fach- wird von einem Vorbereitungsraum flankiert. Bei der Ausstattung habe man sich am Standard des Nawi-Zentrums im Gymnasium Kronwerk und im ehemaligen Stabsgebäude („HeLa“ und Herderschule) orientiert, so Mengel. Auf 950 Quadratmetern Grundfläche ist im Erdgeschoss außerdem Platz für einen großen Sanitärtrakt. Das Stockwerk darüber ist für die Verwaltung der Schule, ein etwa 100 Quadratmeter großes Lehrerzimmer sowie fünf weitere Arbeitsräume vorgesehen.

Die Bauarbeiten sollen etwa ein Jahr dauern. Für Schulleiterin Kirsten Koppelmann geht mit dem Start der Hochbauphase eine lange Phase des Hoffens und Bangens zuende. Mehrfach hatte sich das Projekt verzögert und verteuert. Aus zwischenzeitlich 3,7 Millionen wurden 4,6 Millionen Euro. Zeitweise führte ein Sperrvermerk des Finanzausschuss zu einem Baustopp. Nun aber ist der Weg für die Bagger frei. „Wir sind erleichtert, dass es endlich losgeht“, sagt die Schulleiterin. „Die Bauarbeiten sind ein wichtiges Signal an alle Eltern, dass an der Schule Altstadt etwas passiert.“

 

zur Startseite

von
erstellt am 09.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert