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Weihnachtsmarkt : An der Eisbahn taut Rendsburg auf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Attraktion trotz milder Witterung gut besucht. Weihnachtsmarkt mit Bürgerhütte auf Altstädter Markt seit gestern geöffnet .

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 19:14 Uhr

Ekkehard Regler hat extra auf seinen Urlaub verzichtet, um beim gestern eröffneten Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Markt mit seinem Met-Stand dabei zu sein. „Wir möchten uns vom neuen Konzept des Weihnachtsmarktes überraschen lassen“, sagte Regler am Nachmittag, während er beim Aufbau die letzten Tannenzweige an seiner Verkaufsbude befestigte.

Auffälligste Neuerung auf dem Weihnachtsmarkt ist die Bürgerhütte. In ihr stellen täglich wechselnde Vereine, Verbände und Geschäfte ihre Aktivitäten, Einrichtungen und Produkte vor. Am Freitag verkauft die Schule Altstadt Weihnachtsgebäck, T-Shirts und Kalender. Am Sonnabend stellt sich die Evangelische Kirchengemeinschaft vor. Kurz vor Heiligabend, am Montag und Dienstag, 21. und 22. Dezember, ist die Tierschutzorganisation „Animal Rights Watch“ vertreten. An den anderen Tagen bis Heiligabend wird unter anderem Kunsthandwerk angeboten, und auch die DLRG-Rendsburg will sich präsentieren. An drei Tagen bis zum 3. Januar wurde die Bürgerhütte noch nicht gebucht. Interessierte melden sich unter Tel. 0171/70  63  113. Die für morgen angekündigte Currywurst-Challenge fällt aus. Auf der Eisbahn am Schiffbrückenplatz zeichnen bereits seit gut zwei Wochen (täglich von 11 bis 19 Uhr, sonnabends bis 20 Uhr) Klein und Groß mit ihren Schlittschuhen Muster aufs Eis. Anke Samson von RD-Marketing ist mit dem bisherigen Andrang zufrieden. „Die Besucherzahlen sind ähnlich gut wie im letzten Jahr.“ Für Gruppen und Events wie Eisstockschießen, „Disco on Ice“ oder Schulbesuche sei alles ausgebucht. Spätestens dann, wenn beim Eisstockschießen ab 18 Uhr Freunde und Kollegen über die eiskalte Fläche schlittern und es voll wird an den Buden, taut Rendsburg auf – obwohl die Temperaturen bisher kaum zum Frieren taugen.

Das Wetter sei zwar nicht optimal, so Kenneth Clausen von Stadtwerke Rendsburg. „Am besten wäre natürlich frostiges Wetter.“ Trotz milder Temperaturen, Regens und teils starken Windes sei der Betrieb bisher aber jeden Tag möglich gewesen. Zwar erfordere das künstliche Herunterkühlen der Eisfläche mehr Energie. Die Kosten hierfür seien jedoch zu vernachlässigen. Zudem müssten zum Ausgleich die umliegenden Zelte weniger stark beheizt werden. Für ein endgültiges Fazit sei es vor Ende der Veranstaltung am 3. Januar allerdings noch zu früh. >www.rendsburger-weihnachtsmarkt.de

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