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Klein Wittensee : Amtsausschuss beendet Legislaturperiode: Viel bewegt und die Dörfer geschont

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"Es gab kein Parteiengezänk", sagt Amtsvorsteher Gero Neidlinger. Rückblick auf die letzten fünf Jahre.

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erstellt am 15.Mai.2013 | 08:42 Uhr

Klein Wittensee | Am Ende war es ein positiver Rückblick von Amtsvorsteher Gero Neidlinger auf die vergangene Legislaturperiode. Der Amtsausschuss Hüttener Berge habe in den letzten fünf Jahren viele Projekte auf den Weg bringen können und Entscheidungen getroffen, sagte Neidlinger am Montagabend in Klein Wittensee in der letzten Sitzung vor der Kommunalwahl.

"Es gab kein Parteiengezänk", lobte der Borgstedter die Arbeit im Gremium. Die Beschlüsse in den insgesamt 21 Sitzungen seien überwiegend einstimmig getroffen worden, die Zusammenarbeit auch mit der Verwaltung sei hervorragend gewesen.

Beginnend mit der Ämterfusion, erinnerte Neidlinger an den Ausbau der Breitband infrastruktur und die vielen Investitionen, die durch das Konjunkturpaket umgesetzt werden konnten. Auch finanziell habe sich das Amt gut entwickelt. Die Amtsumlage konnte von 26 Prozent in 2007 auf nun 20,4 Prozent gesenkt, der finanzielle Spielraum der Gemeinden somit erhöht werden. "Wir haben eine erfolgreiche Haushaltskonsolidierung betrieben", blickt er zurück.

Seit 25 Jahren gehört Osterbys Bürgermeister Robert Ott dem Amtsausschuss an. Neidlinger gratulierte dem Jubilar ebenso wie Jürgen Harders. Der Leiter der Kommunalaufsicht des Kreises überreichte Ott eine Dankesurkunde von Innenminister Andreas Breitner. "Du tust dem Dorf gut", lobte Neidlinger Ott, dessen Handschrift in der Gemeinde zu erkennen sei.

Der Amtsausschuss folgte den Empfehlungen des Hauptausschusses vor einer Woche (wir berichteten). So wurde eine Grundsatzvereinbarung beschlossen, die eine enge Zusammenarbeit mit der Landgesellschaft des Kreises und der Stiftung Naturschutz vorsieht. Um die Nährstoffeinträge in den Bistensee, den Wittensee sowie in den Owschlager See und in den Holtsee zu verringern, sollen Flächen im Uferbereich angekauft werden, damit diese extensiv bewirtschaftet werden.

Abgeschlossen wurde auch eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Kindergärten im Amtsbereich. Dadurch soll eine bessere Betreuung der Kinder und Auslastung der Kindertagesstätten insgesamt erreicht sowie die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt werden.

Aufgrund der Erneuerung des Hallenbodens in der Ascheffeler Sporthalle und der damit verbundenen Kreditaufnahme in Höhe von 40 000 Euro wurde jetzt ein Nachtragshaushalt erforderlich, der im Verwaltungshaushalt etwa 6,25 Millionen Euro vorsieht und im Vermögenshaushalt 418 000 Euro. Die Rücklage beträgt Ende 2013 voraussichtlich knapp 270 000 Euro.

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