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Handball-Oberliga : Alternativlos: Siegen ist erste Bürgerpflicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Eider Harde empfängt am Sonnabend das Tabellenschlusslicht TV Fischbek.

Die Endspiele nehmen kein Ende. Schon wieder geht es bei der HSG Eider Harde um alles. Gegen den Tabellenletzten TV Fischbek (heute, 19.15 Uhr, Werner-Kuhrt-Halle) muss ein Sieg her, will man das rettende Ufer in der Handball-Oberliga der Männer nicht aus den Augen verlieren. „Um weiter eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, stehen wir in der Pflicht, unsere Spiele zu Hause gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte zu gewinnen“, weiß Kapitän Jörg Gosch. Siegen ist heute erste Bürgerpflicht.

Will heißen: Gegen Fischbek, Hamburg-Nord, Herzhorn und bestenfalls auch gegen den VfL Bad Schwartau sollte die HSG doppelt punkten. „Wenn wir das packen, vielleicht noch einen überraschenden Auswärtssieg landen, ist der Nicht-Abstieg drin“, so Gosch. Im gleichen Atemzug warnt der Mittelmann jedoch auch, nicht den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen. Heute müsse der Fokus ganz auf dem Schlusslicht aus der Hamburger Süderelbe-Region liegen. Das Hinspiel endete mit einem Unentschieden, das sich aufgrund des Spielverlaufs wie eine Niederlage für die Eider-Handballer anfühlte. Die HSG hat ergo noch eine Rechnung offen mit den Fischbekern. Gosch gibt den Mutmacher: „Ich bin mir sicher, dass wir gewinnen. Ich hoffe auch, dass wir den Sieg diesmal nicht erst in letzter Sekunde eintüten, sondern vielleicht ein paar Minuten früher.“ Zu wünschen wäre es den leiderprobten Zuschauern. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll sich das Herzinfarkt-Risiko bei den Eider-Fans drastisch erhöht haben. Die Halle wird vermutlich wieder aus allen Nähten platzen. Wenn es die Gastgeber dann noch schaffen, die „Kuhrt-Hölle“ wie beim Mildstedt-Sieg zum Beben zu bringen, schmeckt das Siegerbier nach Schlusspfiff besonders gut. Erneut kann Trainer Christian Gosch auf die Unterstützung von Rückraum-Kanonier Ulf Thöming aus der dritten Mannschaft bauen. Aus der A-Jugend werden diesmal keine Akteure mit dabei sein, sie spielen fast zeitgleich in Kronshagen.

Wichtig wird sein, dass das Team die Unruhe nach dem Rücktritt des langjährigen Obmanns Hans-Detlef Gosch (die LZ berichtete) beiseite schieben kann. Auf der Homepage der HSG Eider Harde wird das Thema aufgearbeitet. Dort wird von einem persönlichen Zerwürfnis im Vorstand gesprochen. Das soll die Spieler während der 60 Minuten nicht interessieren. Jörg Gosch: „Wir haben richtig Bock, heute die zwei Punkte zu holen.“

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