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Handball-Landesliga : Alt Duvenstedts Handballerinnen wollen Preetz ein Schnippchen schlagen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Führungsduo der Liga steht vor lösbaren Aufgaben.

Während der Spitzenreiter der Handball-Landesliga Mitte der Frauen, HSG Fockbek/Nübbel (bei der HSG 91 Nortorf) und Verfolger SG Bordesholm/Brügge (gegen die HSG Eider Harde II) jeweils vor lösbaren Aufgaben stehen, kommt es im Feld hinter dem Führungsduo zum richtungsweisenden Duell zwischen dem TSV Alt Duvenstedt und dem Preetzer TSV. Diese beiden Mannschaften kreuzen am Sonnabend die Klingen. Der TSV Owschlag II muss am Sonntag beim letztjährigen Meister SG Lütjenburg/Dannau antreten.

SG Bordesholm/Br. – HSG Eider Harde II (Sbd., 16 Uhr)

Nach der Niederlage im Kellerduell gegen die HSG 91 Nortorf war Eider Hardes Trainer Robert Wichmann perplex. „So dürfen wir nicht noch einmal spielen“, fordert er nach dem desolaten Auftritt. Zwar geht der Coach nicht davon aus, beim Tabellenzweiten SG Bordesholm/Brügge einen Sieg landen zu können, doch ärgern möchte er den Favoriten schon. „Wir haben im letzten Jahr schon schlecht gegen die SG ausgesehen“, erinnert sich Wichmann. Nahezu unlösbar erscheint die Aufgabe, weil der Gastgeber derzeit einen guten Lauf hat und nach der Auftaktniederlage zuletzt sieben Spiele in Folge gewonnen hat. Die HSG hingegen hat erst ein Pünktchen auf der Habenseite.

TSV Alt Duvenstedt – Preetzer TSV (Sbd., 17 Uhr)

„Auch wenn am Ende nichts Zählbares dabei herauskam, haben wir bei Fockbek/Nübbel doch gezeigt, dass wir mit den Spitzenteams mithalten können“, sagt Alt Duvenstedts Trainer Marcus Dobbert rückblickend und hofft zugleich auf eine ähnlich starke Leistung gegen den Preetzer TSV. „Wir müssen vor allem auf die Konter der Preetzerinnen aufpassen“, sagt der Duvenstedter Coach, der besonders von der Art und Weise, wie die Preetzerinnen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen entzauberten, beeindruckt war. „Wenn wir den Anschluss an das vordere Tabellendrittel wieder herstellen wollen, müssen wir gegen diesen Gegner sechzig Minuten lang konzentriert spielen“, verlangt der Coach. Das sei eine Grundvoraussetzung für einen Erfolg.

SG Lütjenburg/Dannau – TSV Owschlag II (So., 15 Uhr)

Die SG Lütjenburg/Dannau ist der amtierende Meister der Handball-Landesliga Mitte der Frauen, hinkt diesem Anspruch mit drei Siegen und schon fünf Niederlagen aber meilenweit hinterher. „Die Mannschaft hat sich personell kaum verändert, deshalb weiß ich nicht so genau, was dort derzeit los ist, und warum die SG so weit unten steht“, hofft TSV-Trainer Klemens Propf nach dem Spiel schlauer zu sein. Er selbst kann nur eine „Rumpftruppe“ aufbieten. Sina Stachowski fällt nach einer Trainingsverletzung aus, und Jana Graf wird in der dritten Mannschaft aushelfen. „Wir bekommen hoffentlich noch die eine oder andere Spielerin aus dem Überhang der ersten Mannschaft hinzu“, sagt der Coach. „Wir brauchen weiterhin noch Punkte, um nicht am Ende unter Druck zu geraten“, möchte Propf die Zähler natürlich gegen den schwächelnden Meister nur zu gerne mitnehmen.

HSG 91 Nortorf – HSG Fockbek/Nübbel (So., 17.30 Uhr)

Für die HSG Fockbek/Nübbel ist Aufsteiger HSG 91 Nortorf ein unbeschriebenes Blatt. „Nortorf hat durch den Trainerwechsel und den Sieg bei der HSG Eider Harde II bestimmt Auftrieb erhalten“, glaubt Fockbek/Nübbels Trainer Reiner Heldt und hat seine Spielerinnen gewarnt, die Partie nicht zu leicht zu nehmen. Der Tabellenführer, bei dem Dorthe Scheller ausfallen wird, muss konzentriert zu Werke gehen. „Wir dürfen dem Gegner nicht die Möglichkeit geben, sich entfalten zu können“, möchte Heldt kein böses Erwachen erleben.

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