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Handball-Landesliga der Frauen : Alt Duvenstedterinnen drehen nach der Pause auf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Landesliga der Frauen festigte der TSV Alt Duvenstedt mit einem 33:24-Erfolg über den THW Kiel II Platz 2. Erfolgreich war auch die HSG Eider Harde, die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD kassierte hingegen eine Niederlage.

Mit einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit haben die Frauen des TSV Alt Duvenstedt ihr Heimspiel gegen den THW Kiel II mit 33:24 (15:14) gewonnen und Platz 2 in der Handball-Landesliga verteidigt. Mit zwei Punkten Rückstand bleibt das Team von Trainerin Kerstin Müller Verfolger Nummer 1 von Tabellenführer HSG Mönkeberg/Schönkirchen, der bei Schlusslicht Suchsdorfer SV kampflos zu zwei Punkten kam. Ebenfalls zwei Zähler konnte die HSG Eider Harde auf ihrem Konto verbuchen, das ersatzgeschwächte Team von Trainer Gerd Reckin, das die Partie wegen vieler Krankheitsfälle verlegen wollte, setzte sich bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf mit 23:21 (10:8) durch. Leer ging hingegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg aus. Nach guter erster Halbzeit unterlag der Aufsteiger beim Tabellenvierten Preetzer TSV mit 25:31 (15:15).

HSG Schülp/W’feld/RD – Preetzer TSV 25:31 (15:15)

„Wir haben in der ersten Halbzeit super gespielt“, lobte HSG-Trainer Patrick Petriesas. Seine Mannschaft begegnete dem Tabellenvierten auf Augenhöhe und durfte sich beim 15:15 zur Pause noch etwas ausrechnen. Im zweiten Durchgang scheiterten die Gastgeberinnen dann mehr und mehr an Preetz’ Torhüterin Christine Steinhagen. Die Gäste dagegen zogen weiter konsequent ihr Spiel durch und setzten sich Tor um Tor ab. Mitte der zweiten Halbzeit kippte das Spiel dann endgültig zu Gunsten des Favoriten.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Sienknecht (6), Wallmann-Sievers (5), Krysik (4), Jöhnk (4), Rupietta (3), Laßen (2), Krabbenhöft (1).


TSV Alt Duvenstedt – THW Kiel II 33:24 (15:14)

„Der THW Kiel II hat uns das Leben mit seiner extrem offensiven Deckung schwer gemacht“, berichtete Torben Kutschke, der die Mannschaft betreute. Es dauerte eine Weile, bis sich sein Team auf das frühzeitige Stören der Gäste eingestellt hatte. Die Kieler Reserve führte schnell mit 6:2, weil die Duvenstedterinnen sich nicht genug ohne Ball bewegten. Als sich das besserte, war der Gastgeber dann auch schnell erfolgreich und ging nach dem 9:9 mit 14:10 in Führung. Die Gäste kamen bis zur Pause noch einmal auf 14:15 heran, hatten dann aber im zweiten Durchgang keine Chance mehr. Alt Duvenstedt zog schnell über 23:16 und 30:20 auf 33:24 davon.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (14), Kossek (6), Schütt (5), Schröder (4), Schlimbach, Drews, Hinz, Kiehn (je 1).


HSG Kremperheide/Mü. – HSG Eider Harde 21:23 (8:10)

Obgleich mit zahlreichen angeschlagenen Spielerinnen angereist, zeigte die HSG Eider Harde eine tolle Moral. „Wir haben uns von Anfang an gut verkauft“, freute sich Coach Gerd Reckin. Die Gäste dominierten zu Beginn das Geschehen in der Sporthalle Münsterdorf. Nach 20 Minuten führten die Reckin-Schützlinge mit 8:3. „Dann merkte man uns an, dass wir nicht trainieren konnten und die Kraft fehlte“, analysierte Reckin, der mitansehen musste, wie Kremperheide Mitte der zweiten Halbzeit beim 15:16 den Anschluss erzielte. Reckin: „Wir haben dann noch einmal alle Kräfte mobilisiert und auf 19:15 abgesetzt.“ Auf der letzten Rille rettete Eider Harde den Vorsprung ins Ziel.

Tore für die HSG Eider Harde: Rohwer (10), Gahnz (4), Ramm (3), Petersen (2), Hansen (2), Kruse, Ketelsen (je 1).

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