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Handball-SH-Liga der Männer : Alt Duvenstedter schieben nach 27:34 in Mildstedt Frust

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zum Rückrundenauftakt in der Handball-SH-Liga der Männer kassierte der TSV Alt Duvenstedt eine 27:34-Niederlage beim TSV Mildstedt. Bei den Gästen machte sich das Fehlen von Sascha Schwarz und Matti Voß bemerkbar.

Das Vorhaben des TSV Alt Duvenstedt, mit einem Sieg in die Rückserie in der Handball-SH-Liga zu starten, ist misslungen. „Frust schieben ist angesagt“, sagte Trainer Gunnar Kociok nach der deutlichen 27:34 (14:18)-Niederlage beim TSV Mildstedt.

Während die Hinspielpleite (28:29) mit einem Tor ärgerlich und knapp war, schaffte es Alt Duvenstedt im zweiten Aufeinandertreffen nur einmal, so knapp zurückzuliegen – beim 0:1. Daraus wurde binnen weniger Minuten ein 0:5. „Allein in dieser kurzen Zeit haben wir schon drei Fehlpässe gespielt“, ärgerte sich Kociok. Um die Kreise von Mildstedts Goalgetter Mario Petersen einzudämmen, hatte sich Kociok für einen Abwehr-Angriff-Wechsel von Christian Eichstädt und Tobias Müller entschieden, doch meistens waren die Gegner so schnell vor dem Tor, dass für große Wechselarien gar keine Zeit blieb. „Die haben uns konsequent mit ihrem Tempospiel bearbeitet, und unsere Fehlerquote war einfach zu hoch“, sagte Kociok. Zwar schaffte es die Abwehr, Mario Petersen knapp unter der von Kociok im Vorfeld befürchteten Zehn-Tore-Marke zu halten, doch ist er ja nicht der einzige Mildstedter, der einen Ball werfen kann. Und den Gästen war deutlich anzumerken, dass mit Sascha Schwarz und Matti Voß zwei wichtige Spieler fehlten. Wie wichtig hingegen Tim Dau für die Mannschaft ist, zeigte er mit neun Toren. Es ist ein großes Glück für alle, dass seine Knieverletzung viel weniger schlimm als befürchtet ist. Dau hatte auch großen Anteil daran, dass die Gäste immer dann aufholten, wenn Mildstedt zu weit davonzuziehen drohte. So blieb es bis zum Beginn der zweiten Hälfte relativ eng. Nach dem 16:18 konnte Kocioks Team allerdings nichts mehr entgegensetzen und geriet immer weiter ins Hintertreffen. Beim 18:24 und 20:28 war selbst an einen knappen Rückstand nicht mehr zu denken, sondern Mildstedt tat alles dafür, den Gästen ordentlich den Tag zu verhageln. „Jetzt ist guter Rat teuer, denn es ist bei uns nichts besser geworden“, grübelte Kociok nach der nicht eingeplanten Niederlage.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Fendt – Müller (1), Eichstädt (4/3), Andresen, Jüschke (2), N. Petersen (1), Dau (9), Clausen (2), Schroedter, S. Petersen (2), Wommelsdorf (3), Nehls (3).

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