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Handball-SH-Liga : Alt Duvenstedter Rumpfteam verpasst in Kronshagen knapp die Überraschung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

TSV-Handballer unterliegen dem Tabellenvierten mit 30:33 nur knapp.

Fast hätte der TSV Alt Duvenstedt in der Handball-SH-Liga der Männer für ein Ausrufezeichen gesorgt und dem TSV Kronshagen mit nur acht Feldspielern Punkte abgeluchst. Nach 60 hart umkämpften Minuten mussten sich die Gäste aber mit 30:33 (17:16) geschlagen geben.

Da mittlerweile die Liste derjenigen Spieler, die nicht mitwirken konnten, länger ist, als die der Gesunden, seien Letztere hier kurz genannt. Wie eh und je lenkte Christian Eichstädt auf der Mitte-Position das Spiel, doch dabei veränderte sich um ihn herum wieder einmal einiges. Am Kreis agierte Oliver Küch aus Mangel an Alternativen, die linke Seite besetzten die Kock-Brüder Lasse und Mathis, außerdem waren Matti Voß und Carsten Sievers, Nils Petersen und Thomas Höpfner mit von der Partie, wenngleich Höpfner ohne Spielzeit blieb. Das lag auch daran, dass Mathis Kock auf Linksaußen zu Höchstform auflief und zehn Tore erzielte. Oder sechs? Oder sein Bruder sechs oder wie viele? Die Zwillinge sind schwer auseinanderzuhalten, was dafür sorgte, dass sich die TSV-Statistik doch ziemlich von der offiziellen Statistik des Kampfgerichtes im Fall Kock unterschied. Fest steht allerdings, dass Alt Duvenstedt nach anfänglichem Rückstand (4:7) zur Pause mit einem Tor führte (17:16). Im Tor wurde Nils Himmelsbach nach einer Viertelstunde durch Normen Koch ersetzt. Und obwohl Frederik Klapdor kurzfristig ausfiel, ist die Keeper-Position beim TSV immer noch gut besetzt. Als sich dann Nils Petersen nach weniger als einer Minute nach seiner Einwechslung an der Leiste verletzte, konnte Kociok es nicht mehr fassen. „Das gibt es bald gar nicht mehr, ich weiß nicht, was wir getan haben, dass wir so ein Pech haben. Die Ausfälle geben allerdings Spielern, die sonst wenig gespielt hätten, die Möglichkeit, ihr Können zu zeigen“, sagte der Trainer und zielte damit insbesondere auf Mathis Kock ab.

Mit Manndeckungen für Kronshagens Haupttorschützen hatte Kociok seinerseits seiner Abwehr eine Menge Laufarbeit aufgebürdet, doch damit kam sie gut zurecht. Kurz vor Schluss führte Kronshagen nur mit 27:26, baute die Führung allerdings uneinholbar auf 30:26 aus. „Am Ende war es schade“, so Kociok, der sich über einen unerwarteten Sieg gefreut hätte.

TSV Alt Duvenstedt: Koch, Quarck, Himmelsbach – L. Kock (6), Eichstädt (6/1), M. Kock (10), Sievers (3), N. Petersen (1), Voß (3), Höpfner, Küch (2).

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