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Handball-Oberliga der Männer : Alt Duvenstedter fürchten sich vor einem „Alt Duvenstedter Jung“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer muss der TSV Alt Duvenstedt heute bei der SG Wift antreten.

Der „Ballermann“ der Handball-Oberliga der Männer ist ein „Alt Duvenstedter Jung“. Pech nur, dass er seit Jahren im falschen Trikot steckt und heute Abend (20 Uhr) den TSV aus der Neumünsteraner KSV-Halle werfen will. Simon Plähn (32 Jahre) erlebt gerade seinen zweiten handballerischen Frühling. 43 Mal traf der Halblinke der SG Wift in nur vier Spielen, 10,8 Tore im Schnitt pro Partie, 6,5 Feldtore. Unangefochten führt Plähn, dessen Familie in Alt Duvenstedt wohnt, die Torjägerliste der Oberliga an.

Trainer Thomas Carstensen ist die Stärke des zweitliga-erfahrenen Rückraumschützen bekannt: „Simon ist das erste Mal seit langem wieder richtig fit. Das erkennt man sofort an seinen Bewegungen. Auf ihn müssen wir besonders achten.“ Der Coach erwartet einen heißen Ritt in der Wifter „Bärenhöhle“, die als Lärmtempel der Liga berüchtigt ist. Haut in der voll betonierten Halle nur einer auf die Pauke, kann sich der Trainer jeglichen Versuch sparen, mit seinen Spielern auf dem Feld zu kommunizieren. Es sei denn, er will die nächsten Tage auf seine Stimmbänder verzichten. „Man versteht dann sein eigenes Wort nicht mehr“, erzählt Carstensen.

In dieser besonderen Atmosphäre müssen die Alt Duvenstedter heute bestehen. Die Wifter gelten als heimstark, haben aber in dieser Saison noch keinen Sieg in der KSV-Halle feiern können. „Ich erwarte Derbystimmung. Kleinigkeiten werden über Sieg und Niederlage entscheiden. Wir werden versuchen, uns zu steigern“, so Carstensen. Muss der TSV auch, denn er reist mit einer Zwölf-Tore-Klatsche im Gepäck nach Neumünster. „Ellerbek war nicht unsere Preisklasse. Ob es die Wifter sind, wird sich zeigen“, sagt der Coach.

Verzichten muss Carstensen auf Keeper-Oldie Norman Koch (privat verhindert). Für ihn rückt Youngster Lasse Quarck (19) in den Kader. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Matti Voß, der mit Knieproblemen kämpft.

Vielleicht sollte sich der TSV Alt Duvenstedt an die vorvergangene Saison erinnern, in der die Mannschaft zwar abstieg, dabei aber zweimal die SG Wift schlagen konnte.

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