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Handball-Landesliga : Alt Duvenstedt setzt Siegesserie fort

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TSV verabschiedet sich nach 24:17 aus dem Abstiegskampf. Tabellenführer Fockbek/Nübbel verliert.

Der Kampf um die Meisterschaft in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen und den Aufstieg in die SH-Liga wird immer spannender. Nach der überraschend deutlichen 20:31(10:17)-Niederlage von Tabellenführer HSG Fockbek/Nübbel gegen den Preetzer TSV ist die Spitzengruppe noch enger zusammen gerückt. Neben dem Titelrennen wird auch der Abstiegskampf immer interessanter. Der TSV Alt Duvenstedt hat sich nach dem 24:17 (12:9) über die SG Wift endgültig in Richtung Mittelfeld verabschiedet. Eng wird es nun aber für den TSV Owschlag II, der sich beim Vorletzten HSG 91 Nortorf mit 23:28 (13:13) eine Niederlage leistete. Die Owschlager Reserve hat als Tabellenzehnter nur noch drei Punkte Vorsprung auf die HSG 91. Für die HSG Eider Harde II als Schlusslicht stehen die Chancen nicht erst nach der 20:38 (9:20)-Niederlage bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen ganz schlecht.

HSG Fockbek/Nübbel – Preetzer TSV 20:31 (10:17)

Was an diesem Tag mit seiner Mannschaft los war, konnte HSG-Trainer Reiner Heldt nicht so richtig nachvollziehen. „Unsere Abwehr stand katastrophal. Dadurch gab es auch Verunsicherungen im Spiel nach vorne“, meinte ein enttäuschter Heldt, der tatenlos mitansehen musste, wie der Gast aus Preetz hochkonzentriert jeden Fehler seiner HSG nutzte und den Tabellenführer mit seinem Tempospiel überrannte. Schon beim 10:17 zur Halbzeit war die Partie kaum noch zu kippen. Mitte der zweiten Halbzeit war die Niederlage beim 17:24 dann endgültig besiegelt.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Scheller (11), Kurbjuhn (4), Stolley (1), Witt (1), Ruge (1), Gröschler (1), Benthien (1).
 

TSV Alt Duvenstedt – SG Wift 24:17 (12:9)

Der TSV Alt Duvenstedt schwimmt auf einer kleinen Erfolgswelle. Gegen die SG Wift holte das Team von Trainer Markus Dobbert den vierten Sieg in Folge. „Wir waren gut auf die aggressive Spielweise der SG Wift eingestellt“, berichtete TSV-Spielerin Kerstin Müller. „Anders als im Hinspiel konnte uns Wift diesmal nicht schocken.“ Nur anfangs hatte Alt Duvenstedt kleine Probleme. Doch nach dem 1:3 bestimmte der TSV mehr und mehr das Geschehen und ging bis zur Halbzeit mit 12:9 in Führung. Beim 16:14 gab es noch ein kurzes Zittern, doch gestützt auf eine starke Tanja Stegmann im Tor war der TSV schnell wieder in der Spur.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (9), Schröder (7), Schütt (3), Hinz (2), Kiehn (1), Thomsen (1), Schlimbach (1).
 

HSG 91 Nortorf – TSV Owschlag II 28:23 (13:13)

Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. „Wir waren gut auf die 3:2:1-Deckung der Owschlagerinnen vorbereitet. Am Ende hatten wir den längeren Atem“, freute sich HSG-Trainer Mario Schlüter über den wichtigen Erfolg, der sein Team im Kampf gegen den Abstieg noch hoffen lässt. Auf Owschlager Seite war Trainer Klemens Propf sauer. „Bei den Schiedsrichterentscheidungen hätten wir noch Stunden spielen können und hätten nicht gewonnen“, haderte der Owschlager Coach mit den Unparteiischen. Die HSG 91 konnte die erste Schwäche des Gastes nutzen und sich von 16:16 (41.) vorentscheidend auf 26:21 absetzen. Anschließend verteidigten die Schlüter-Schützlinge den Fünf–Tore-Vorsprung bis zum Abpfiff.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Böhmfeldt (10/6), Clausen (4), Hildebrandt (4), Albrecht (3), Stoffers (3), Reese (2), Voss (1), K. Fock (1).

Tore für Owschlag II: Zeiske (7), Gehl (5), Greinke (4), Stachowski (4), Sasse (2), Frahm (1).
 

HSG Mönkeberg/Schönkirchen – HSG Eider Harde II 38:20 (20:9)

„Die Spitzenteams der Liga sind einfach eine Nummer zu groß für uns. Zudem hatten wir personelle Probleme und konnten nicht in Bestbesetzung im Mönkeberg antreten“, meinte Eider Hardes Trainer Robert Wichmann, der die „katastrophale Leistung“ seiner Mannschaft aber keineswegs schön reden wollte. Nach dem 3:3 musste die HSG den Gastgeber ziehen lassen und geriet bis zur Pause bereits deutlich ins Hintertreffen. Auch im zweiten Spielabschnitt konnte die HSG Eider Harde den Sturmlauf der Gastgeberinnen nicht stoppen und kam gehörig unter die Räder.

Tore für die HSG Eider Harde II: Meier (9), Wichmann (3), M. Frahm (3), Harms (1), Reese (1), Habeck (1), Gerdt (1), S. Frahm (1).

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