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Handball-SH-Liga der Männer : Alt Duvenstedt sendet mit Derbysieg Lebenszeichen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer hat der TSV Alt Duvenstedt auch das Rückspiel gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gewonnen. Das Schlusslicht setzte sich souverän mit 33:25 beim Lokalrivalen durch.

Der TSV Alt Duvenstedt hat im Derby der Handball-SH-Liga der Männer erneut für eine Riesenüberraschung gesorgt. Wie schon im Hinspiel (32:31) setzte das Schlusslicht gegen den bisherigen Tabellendritten HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg durch. Am Sonnabend triumphierten die Alt Duvenstedter mit 33:25 (18:8) in der Westerrönfelder Heidesandhalle und versetzten den Aufstiegsambitionen der Gastgeber einen herben Dämpfer. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt eine Einstellung zum Spiel gefunden“, bemängelte HSG-Co-Trainer Rainer Pohl-Thur. „Bei uns fehlte an diesem Tag einfach alles. In der Abwehr wurde nicht zugepackt, dadurch hatten die Torhüter auch keine Chance, sich auszuzeichnen. Aber auch im Angriff fehlte der körperlich Einsatz ebenso. Ohne körperlichen Einsatz kann man keinen Gegner der SH-Liga besiegen.“

Schülp/Westerrönfeld/RD kassierte in den 60 Minuten lediglich eine Zeitstrafen. Für Pohl-Thur „ein Zeichen, dass in der Abwehr einfach nicht zugepackt wurde“. Zudem bekamen die Gastgeber keinen Siebenmeter zugesprochen. „Das macht deutlich, dass die Spieler nicht dahingegangen sind, wo es weh tut“, monierte Pohl-Thur. Lediglich mit Niklas Ranft, der sich trotz intensiver Bewachung durch Johannes Wommelsdorf immer wieder durchsetzen konnte und zehn Treffer erzielte, sowie mit Abstrichen mit Christian Cardis war der Westerrönfelder Co-Trainer zufrieden. „Alle anderen blieben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück.“

Große Freude herrschte nach dem Abpfiff hingegen im Lager der Gäste. „Der Sieg ist aber nur dann etwas wert, wenn wir in den folgenden Spielen an diese Leistung anknüpfen und den Erfolg bestätigen“, meinte Alt Duvenstedts Coach Dirk Schlegel. „Ich hoffe, die Mannschaft hat verstanden, was mit Kampf alles zu erreichen ist.“ Aufgegeben hat sich das Schlusslicht jedenfalls noch lange nicht, wie das Derby gezeigt hat. „Die Mannschaft hat sich erstmals, seit ich sie trainiere, als Einheit präsentiert“, lobte Schlegel. „Alle wollten gewinnen und haben sich gegenseitig unterstützt.“ Den Grundstein für den Erfolg legte das Schlusslicht in der ersten Hälfte mit einer grandiosen Deckungsleistung und einem starken Frederik Klapdor zwischen den Pfosten. Nach dem 4:3 (8.) setzte sich der TSV mit zehn Toren in Folge (!) auf 14:3 ab (22.). „Wir haben in dieser Phase im Angriff völlig versagt“, konstatierte Pohl-Thur. Bis zum Seitenwechsel (8:18) blieb es bei diesem deutlichen Vorsprung.

Nach dem Wiederanpfiff kam Schülp/Westerrönfeld/RD zwar noch auf 17:22 (43.) heran, doch mehr war einfach nicht drin. Alt Duvenstedt konnte die Führung wieder auf acht Tore ausbauen und über die Zeit bringen. „Im Angriff haben alle Spieler Laufbereitschaft gezeigt und haben in den entscheidenden Momenten klug agiert“, analysierte ein mehr als zufriedener Schlegel.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Hennigsen, Treziak, Tietgen – Sawitzki (1), Pieper (4), Petriesas (1), Woldt (3), Seehase, Cardis (4), Ranft (10), Kohnagel (1), Walder, J. Hartwig (1), T. Hartwig.
TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Fendt – Schwarz (8), Eichstädt (6/1), Andresen, Jüschke (5), Müller (2), N. Petersen (7), Clausen, Küch, Schröter, S. Petersen (2), Wommelsdorf (2), Nehls (1).

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