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Handball-HVSH-Pokal : Alt Duvenstedt scheidet nach großem Kampf aus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Auch wenn es nicht ganz gereicht hat, der TSV Alt Duvenstedt hat sich erhobenen Hauptes aus dem HVSH-Pokal der Frauen verabschiedet.

Im Viertelfinale scheiterte der Tabellenführer der Landesliga Mitte am Oberliga-Vertreter HSG Holstein/Kronshagen knapp mit 20:22 (7:9). „Wir haben uns mehr als wacker geschlagen. Von einem Zwei-Klassen-Unterschied war nichts zu merken. An einem perfekten Tag hätte uns sogar die Überraschung glücken können“, meinte Duvenstedts Spielerin Finja Rathmann stolz.

Es dauerte ein wenig, bis der TSV die Nervosität und den Respekt vor dem Favoriten abgelegt hatte. „Wir haben dann gemerkt, dass Holstein/Kronshagen im Positionsangriff nicht so stark ist und die Tore meist über Konter und die schnelle Mitte erzielte“, erklärte Rathmann. Und ihr Team reagierte, verbesserte das Rückzugsverhalten und unterband fortan die Tempogegenstöße der Gäste. Bis zur Pause konnte der TSV Alt Duvenstedt den Rückstand zwar nicht vollends gutmachen, lag aber mit 7:9 auch nicht aussichtslos zurück.

Und der Außenseiter witterte nach dem Wiederbeginn seine Chance „Wir hatten anfangs der zweiten Halbzeit unsere stärkste Phase“, fand Rathmann. Der Ausgleich zum 13:13 unterstreicht diese Aussage. Allerindings gelang es den Gastgeberinnen nicht, in Führung zu gehen. Während sich Alt Duvenstedt gegen die robuste Deckung des Gegners jedes Tor schwer erarbeiten musste, lauerten die Kieler darauf, die Fehler im Angriff der Gastgeberinnen postwendend zu bestrafen. Nach dem Ausgleich zog die HSG die Zügel wieder etwas an, und teilweise wuchs der Vorsprung auf vier Tore an, doch Alt Duvenstedt gab nie auf und kämpfte sich in der Schlussphase immerhin noch auf 20:22 heran.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (7/2), J. König (3), F. König (3), Kiehn (2), Hennings (2), Schlimbach, K. Müller und Sell (je 1).

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