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Handball-Landesliga der Frauen : Alt Duvenstedt nur Remis im Spiel eins nach Brauer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Ex-Trainer Stefan Brauer kam der TSV Alt Duvenstedt in der Handball-Landesliga der Frauen nicht über ein Remis hinaus. Beim Münsterdorfer SV reichte es nur zu einem 22:22.

Es bleibt spannend in der Handball-Landesliga der Frauen. Sowohl im Kampf um die Meisterschaft als auch im Kampf gegen den Abstieg ist derzeit noch alles offen. Der TSV Alt Duvenstedt konnte die Punkteteilung im Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Preetzer TSV und Verfolger SG Lütjenburg/Dannau (23:23) nicht nutzen und kam ebenfalls nicht über ein Remis hinaus. Im Spiel eins nach dem Rücktritt von Ex-Trainer Stefan Brauer gab es ein 22:22 (12:10) beim Münsterdorfer SV. Unterdessen hat man im Alt Duvenstedter Lager schnell reagiert. Torben Kutschke, der einen Teil der Spielerinnen schon in der Jugend trainiert hat, wird bis zum Saisonende die Mannschaft führen.

Während sich die HSG Hamdorf/Breiholz durch einen 23:19 (10:11)-Erfolg über die HSG Holstein/Kronshagen II endgültig aller Abstiegssorgen entledigt haben dürfte, müssen die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg (24:35 gegen die HSG Mönkeberg/Schönkirchen) und die HSG Fockbek/Nübbel (22:28 bei der SG Bordesholm/Brügge) weiter bangen. Das „Kellerduell“ zwischen dem TSV Owschlag II und dem MTV Dänischenhagen wurde kurzfristig abgesetzt, da Owschlag II keine spielfähige Mannschaft stellen konnte.


Münsterdorfer SV – TSV Alt Duvenstedt 22:22 (10:12)

Die Unruhe der letzten Tage war nicht spurlos an den Alt Duvenstedterinnen vorüber gegangen. In der ersten Halbzeit lief der TSV lange Zeit einer knappen Führung der Gastgeberinnen hinterher. Erst beim 9:9 glich der TSV aus und legte zur Pause ein 12:10 vor. Der Start in den zweiten Durchgang gelang dem TSV besser. Bis auf 17:14 setzte sich Alt Duvenstedt ab, verfiel dann aber in die Fehler der ersten Halbzeit. Vorne wurde einfach zu ungeduldig gespielt und nicht sicher genug vollstreckt. Münsterdorf drehte das Spiel, ging mit 21:19 in Führung. Mit einem Kraftakt kämpfte sich der TSV heran und Christiane Schröder erzielte in der letzten Sekunde den Ausgleich.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (8), Chr. Schröder (4), Kiehn (3), Thomsen (2), Sell (2), Schlimmbach, Drews und Ramm (je 1).


HSG Hamdorf/Breiholz – HSG Holstein/Kronshagen II 23:19 (10:11)

„Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen. Wir sind zwar gut gestartet, hatten dann aber einen Hänger“, meinte der Hamdorf/Breiholzer Trainer Robert Wichmann. Bis zur 40. Minute konnte sich kein Team absetzen. Dann schlugen die Gastgeberinnen, die ihre stärksten Kräfte auf den beiden Außenbahnen in Christine Wichmann und Kesrin Kruse hatten, zu. Innerhalb weniger Minuten setzte sich Hamdorf/Breiholz von 13:13 auf 18:14 ab. Wichmann: „Den Vorsprung haben wir dann geschickt verteidigt und nicht wieder hergegeben.“

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Kruse (8), Wichmann (6), Reese (3), Peters (3), Gerdt (2) und Helterhoff (1).


HSG Schülp/W’feld/RD – HSG Mönkeberg/Schönk. 24:35 (9:16)

Auch zwölf Tore von Jördis Jöhnk konnten letztlich die Niederlage der HSG Schülp/Westerrönfeld/RD nicht verhindern. „Wir waren nur mit sieben Feldspielerinnen angetreten. Der Gast dagegen konnte eine volle Bank aufbieten“, war die personelle Unterlegenheit, so meinte HSG-Trainer Dany Jüschke, ein Grund der Niederlage. Trotz dieses Mankos kämpften die Gastgeberinnen aufopferungsvoll, konnten aber nicht verhindern, dass Mönkeberg/Schönkirchen zur Pause ein 16:9 vorlegte. Bis zum 24:29 blieb die HSG noch in Reichweite, dann schwanden die Kräfte und die Gäste zogen davon.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Jöhnk (12/3), Wallmann-Sievers (4), Vogler (4), Sienknecht (2), Lindhorst (1) und Laßen (1/1).


SG Bordesholm/Brügge – HSG Fockbek/Nübbel 28:22 (18:11)

Die Niederlage am Spieltag zuvor (21:23 bei der HSG Mönkeberg/Schönkirchen) wollte die SGBB ganz schnell wieder wettmachen und startete entsprechend konzentriert. Besonders die ehemalige Fockbekerin Jana Reinert sorgte mit erfolgreichen Tempogegenstößen für einen komfortablen 8:3-Vorsprung der Gastgeber nach elf Minuten. Auch danach hatten die Bordesholmerinnen das Spiel fest in der Hand, Fockbek/Nübbel konnte sich gegen die starke Abwehr der SG zu selten gute Wurfmöglichkeiten erarbeiten. Mit einer komfortablen Sieben-Tore-Führung im Rücken taten die Gastgeberinnen nach der Pause dann nicht mehr als nötig.

Torschützen der HSG Fockbek/Nübbel wurden nicht übermittelt.

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