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Handball : Alt Duvenstedt nach solider Vorstellung im Pokal-Achtelfinale

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TSV hat nach dem 35.28-Sieg weiter das Final-Four des HVSH-Pokals im Visier.

Souverän sind die Oberliga-Handballer des TSV Alt Duvenstedt ins Achtelfinale des HVSH-Pokals eingezogen. Beim Landesligisten SG Oeversee/Jarplund-Weding siegten die Männer von Trainer Thomas Carstensen mit 35:28 (18:15).

Der Klassenunterschied schimmerte von Anfang an durch. Während die Gäste gelassen ihren Stiefel runterspulten, ohne eine Glanzleistung aufs Parkett zu zaubern, mussten die Hausherren für jeden ihrer Treffer ackern. Carstensen: „Es war zwar nicht der erhoffte Befreiungsschlag, aber dafür eine solide Vorstellung meiner Truppe. Das war okay“, bilanzierte der Trainer nach Schlusspfiff.

Ohne Ruben Hagge, Marian Palkus und Ference Buechler reisten die Alt Duvenstedter nach Jarplund. Auch der grippegeschwächte Christian Eichstädt fehlte über weite Strecke des Spiels. Dafür durften die Reservisten ran, die sonst in der Oberliga selten zum Zug kommen. Nils Petersen auf Halblinks und sein Bruder, Allrounder Sven Petersen, machten ihre Sache gut. Im Tor feierte Youngster Lasse Quarck seine Startsieben-Premiere. Carstensen ließ das Talent bis zur 45. Minute auf der Platte. „Lasse hat einen guten Eindruck hinterlassen“, lobte der Coach. In Torlaune präsentierte sich Linksaußen Tim Frahm, der acht Mal einnetzte. Er überzeugte schon wenige Tage zuvor im Testspiel gegen Plön. Linkshänder Sascha Schwarz traf sogar zehn Mal. Alles in allem eine runde Sache, wie Carstensen fand. Positiv auch, dass sich keiner seiner Spieler verletzte. Carstensen lobte den Gegner: „Die haben gut mitgespielt und nicht reingekloppt.“ Technisch und taktisch waren sie allerdings unterlegen.

Vom Fleck weg nahm der TSV das Zepter in die Hand. Die Gäste führten von der 1. bis zur 60. Minute, zwischenzeitlich sogar mit elf Toren Unterschied. Nie geriet die Mannschaft in die Verlegenheit, diese Partie abzuschenken. Schließlich peilt der TSV seine Final Four-Premiere an. Noch zwei Siege und die Alt Duvenstedter dürfen im Frühjahr nächsten Jahres nach Henstedt-Ulzburg zum Endrunden-Turnier fahren.

Der Fokus liegt jedoch auf dem kommenden Punktspiel in der Oberliga - ein echter Derby-Klassiker. Bereits am Freitag empfängt der TSV Lokalkontrahent HSG Hohn/Elsdorf in Alt Duvenstedt. Carstensen versprüht im Vorfeld Zuversicht: „Wir können Hohn schlagen.“

TSV Alt Duvenstedt: Quarck (1.-45.), Klapdor (ab 45.) – Eichstädt (5/4), Voß (5), Koslowski (2), Dau (1), Frahm (8), Schwarz (10), N. Petersen (1), Müller (1), Höpfner, S. Petersen (2).


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erstellt am 13.Okt.2013 | 19:31 Uhr

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