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handball-SH-liga der Männer : Alt Duvenstedt muss am oberen Level spielen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga empfängt der TSV Alt Duvenstedt den ungeschlagenen Tabellenführer HSG Ostsee N/G. In Reihen der Gäste stehen so erfahrene Spieler wie Adrian Wagner (THW Kiel/HSV Hamburg) oder Kim Collin Reiter (Bad Schwartau).

Seit Mai 2014 gibt es einen neuen Vereinsnamen im schleswig-holsteinischen Handball. Die HSG Ostsee N/G ist ein Zusammenschluss der Handballsparten des TSV Neustadt und des TSV Grömitz. Die Anfangsbuchstaben N und G sind im Vereinsnamen enthalten geblieben, doch man hat sich an der Ostsee noch eine zweite Bedeutung für die beiden Letter überlegt: Next Generation. Der Zusammenhang zur Fortsetzung der Raumschiff-Enterprise-Saga, die Ende der 1980er-Jahre ausgestrahlt wurde, ist dabei sicherlich unbeabsichtigt, denn so verstaubt, wie Captain Picard und Crew heutzutage anmuten, möchte bei der ostholsteinischen HSG sicherlich keiner wirken. Und die erste Herrenmannschaft tut das in der SH-Liga auch keinesfalls. Trainer Thomas Knorr hat sich eine sehr gute Truppe zusammengestellt. Viele der Spieler haben bereits in höheren Ligen gespielt, einige, wie Adrian Wagner oder Kim Collin Reiter, sogar schon in der 1. und 2. Bundesliga. Die Ergebnisse sprechen für sich. Einzig der HSG Eider Harde ist es bisher gelungen, den Ostsee-Handballern einen Punkt abzutrotzen.

Für Trainer Gunnar Kociok und seinen TSV Alt Duvenstedt stehen die Chancen auf einen Sieg deshalb am Sonnabend (19.30 Uhr) trotz des Heimrechts nicht gut. Bereits im Pokalwettbewerb stießen die Vereine aufeinander – und Alt Duvenstedt scheiterte deutlich. Anfang November hieß es nach 50-minütiger Spielzeit 36:26 für die Ostholsteiner. Daher kann Kocioks Parole nur heißen: „Wir schmeißen alles rein und müssen schauen, was möglich ist. Etwas anderes bleibt uns nicht übrig“, sagt er. Erschwerend kommt hinzu, dass der TSV nach der schweren Knieverletzung am vergangenen Wochenende wohl lange auf Tim Dau verzichten muss. Eine genaue Diagnose gibt es noch nicht. Hoffnungen hat Kociok auf eine Rückkehr des Kreisläufers Dany Jüschke, der zuletzt krank fehlte. „Bei der HSG Ostsee können alle Handball spielen und verfügen in Abwehr und Angriff über viele Möglichkeiten. Es wird zwar sehr schwer, aber Ostsee ist auch nicht unschlagbar. Für einen Sieg müssten wir aber sechzig Minuten am oberen Level spielen“, so Kociok.

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