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Handball-Landesliga : Alt Duvenstedt mit längerem Atem

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach einem Pausenrückstand ringen die Handballerinnen des TSV den Lokalrivalen aus Owschlag nieder.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 06:03 Uhr

Auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze der Handball-Landesliga der Frauen blieb der TSV Alt Duvenstedt nach dem Sieg gegen Nachbarschaftsduell mit den TSV Owschlag II. Den erwartet harten Kampf lieferte Aufsteiger Wellingdorf dem Tabellenführer HSG Fockbek/Nübbel. Die Weste des Spitzenreiters aber blieb weiß. Blank ist auch das Punktekonto der HSG 91 Nortorf. Nach der Heimniederlage gegen die SG Lütjenburg/Dannau steht auf der Habenseite weiter die Null.

TSV Alt Duvenstedt – TSV Owschlag 30:24 (12:13)

Nach dem Ausfall von Sina Stachowski konnte der TSV Owschlag II nur mit einer Auswechselspielerin antreten. Das sollte sich am Ende bemerkbar machen. „In der ersten Halbzeit war es ein typisches Derby. Keine Mannschaft konnte sich absetzen“, sagte Alt Duvenstedts Trainer Marcus Dobbert, dessen Team nach 30 Minuten knapp hinten lag (12:13). „Wir haben nach dem Wechsel aggressiver gedeckt“, so der Coach. Damit hatten die Owschlagerinnen Probleme, so dass sie die Gastgeberinnen auf 18:13 ziehen lassen mussten. „Anfangs der zweiten Halbzeit hatten wir unnötige Ballverluste und unsere Abwehr stand nicht mehr so gut“, erklärte Owschlags Trainer Klemens Propf. Der starke Duvenstedter Rückraum fand immer besser in seinen Rhythmus und in der Schlussphase fehlte den Owschlagerinnen die Ausdauer, um die kräftezehrende 3:2:1-Deckung praktizierten.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (10), Schütt (7), Kiehn (4), Schlimbach (3), Hinz (3), Thomsen (2), Goetzin (1).

Tore für den TSV Owschlag II: Gehl (9/5), Zeiske (6/4), Greinke (6), Küppers (2), Kubat (1).
 

Wellingdorfer TV – HSG Fockbek/Nübbel 18:26 (11:16)

Der Aufsteiger bot die erwartete große Gegenwehr. „Erst als Wellingdorf mehrfach Pfosten und Latte traf, konnten wir uns absetzen“, sagte HSG-Trainer Reiner Heldt. Bis zum 9:9 (19.) war es ein zähes Ringen, ehe die HSG sich absetzen konnte (16:11). Die Gastgeber kamen gestärkt aus der Kabine zurück und hielten bis zum 17:21 weiter dagegen. „Erst in den letzten zehn Minuten verließen die Wellingdorferinnen die Kräfte, und die HSG konnte, zur Freude ihres Trainers, die Chancen nutzen und sich doch noch einen klaren Sieg sichern.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (8), Imme (5), Feist (3), D. Scheller (3), Stolley (3), Witt (2), Kock (2).
 

HSG 91 Nortorf – SG Lütjenburg/Dannau 17:30 (8:19)

HSG 91-Trainer Jochen Uhlemann war nach dem Spiel ein verzweifelt. „Meine Mannschaft hat ohne Emotionen und Temperament gespielt. Die Vorgaben wurden einfach nicht umgesetzt“, musste Uhlemann schon in der ersten Halbzeit mit ansehen, wie die Gäste jede Schwäche nutzten und auf und davon zogen. Lediglich Swantje Delfs konnte mit ihrer Leistung den HSG-Coach überzeugen, stand aber letztlich alleine da. Zur Pause war die Partie mit 8:19 schon entschieden. So war der 17:30-Endstand nur logisch.

Tore für die HSG 91 Nortorf: Delfs (5), Albrecht (3), Reese (3), Böhmfeldt (2), Hildebrandt (2), Stoffers (1), Fock (1).

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