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Handball-Landesliga : Alt Duvenstedt lässt sich nicht noch mal überraschen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Spitzenreiter gewinnt das Derby bei der HSG Fockbek/Nübbel mit 26:18.

Der TSV Alt Duvenstedt bleibt die Nummer eins in der Handball-Landesliga der Frauen. Mit 26:18 nahm der TSV Alt Duvenstedt, der das einzige Spiel in der Hinrunde gegen die HSG Fockbek/Nübbel verloren hatte, erfolgreich Revanche für die Niederlage. Siegreich war auch die HSG Hamdorf/Breiholz. Sie brachte vom MTV Dänischenhagen ein 33:24 mit nach Hause und verschaffte sich im Kampf um den Klassenerhalt erst einmal richtig Luft. Niederlagen gab es für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg und den TSV Owschlag II. Beide Teams mussten auswärts bei Spitzenmannschaften antreten. Schülp/Westerrönfeld/RD unterlag beim Preetzer TSV mit 26:32. Schlusslicht Owschlag II musste nach dem 20:30 bei der SG Lütjenburg/Dannau die Rückreise mit leeren Händen antreten.

HSG Fockbek/Nübbel – TSV Alt Duvenstedt 18:26 (5:10)

Noch einmal ließ sich Spitzenreiter TSV Alt Duvenstedt vom Kreisrivalen nicht überraschen. „Wir haben unsere Vorgaben nicht umgesetzt, viel zu wenig Druck aufgebaut und nur wenig Torgefahr ausgestrahlt“, hatte sich Fockbek/Nübbels Trainer Pierre Joppien mehr von diesem Spiel erhofft. Die Gäste übernahmen schnell die Führung und legten bis zur Pause ein 10:5 vor. Nach dem Wiederanpfiff kämpfte sich die HSG auf 15:17 heran, geriet dann aber durch einen 7:0-Lauf der Alt Duvenstedterinnen entscheidend ins Hintertreffen. Erst in der Schlussphase fing sich Fockbek/Nübbel wieder und konnte verhindern, dass der Rückstand noch deutlicher wurde. „Wir hatten schon in der ersten Halbzeit die Chance, die Führung deutlicher auszubauen“, resümierte Alt Duvenstedts Finja Rathmann. „Zum Glück lief es nach der Pause besser.“ So richtig freuen konnten sich Rathmann und ihre Mitspielerinnen aber nicht, denn der Sieg war teuer erkauft. Mit Jane König, die sich am Kreuzband verletzte, hatte der TSV einen herben Verlust zu beklagen.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: Benckwitz (6), A. Scheller (4), D. Scheller (3), Miskic (3), Witt und Staben (je 1).

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (9/4), K. Müller (4), Schlimbach (3), Schröder (3), Sell (2), Kiehn (2), F. König (2) und Drews (1).
 

Preetzer TSV – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 32:26 (15:12)

„Für uns war heute mehr drin. Wir haben uns durch unsere leichten Fehler im Angriff selbst behindert“, ärgerte sich HSG-Trainer Dany Jüschke. Die Preetzerinnen nutzten diese Fehler und kamen über die erste und zweite Welle immer wieder zu einfachen Toren. „Wir haben in der Abwehr gegen den Positionsangriff recht gut gestanden. Wenn wir aber vorne den Ball verloren haben, sind wir nicht schnell genug zurückgekommen“, hätte sich Dany Jüschke im Angriff einen konsequenteren Zug in Richtung Tor gewünscht. So lief seine Mannschaft von Beginn an einer Preetzer Führung hinterher.

Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Jöhnk (8/1), Krysik (6/1), Bielfeld (4), Wallmann-Sievers, Laßen, Vogler und Sienknecht (je 2).
 

SG Lütjenburg/Dannau – TSV Owschlag II 30:20 (15:12)

„Mit der ersten Halbzeit bin ich durchaus zufrieden gewesen“, äußerte Owschlags Trainer Sönke Marxen. Bis auf den Start, der mit 0:3 verschlafen wurde, bot Owschlag dem Gastgeber über weite Strecken Paroli. Bis zur Pause blieb es bei den drei Toren Rückstand und auch noch bis zehn Minuten vor dem Abpfiff konnte der TSV Owschlag II beim 19:23 mithalten. „Am Ende fehlte die Kraft“, lag es, so meinte Marxen, an den wenigen Alternativen, die sein Team personell bedingt derzeit hat. Mit einem 7:1-Lauf in den letzten zehn Minuten machte der Tabellenzweite den zu hohen 30:20-Sieg perfekt.

Tore für den TSV Owschlag II: Zeiske (9), Greinke (4), Schäfer (2), Stachowski (2), Willner (2) und Nickel (1).
 

MTV Dänischenhagen – HSG Hamdorf/Breiholz 24:33 (15:17)

Doppeltes Pech für den MTV Dänischenhagen. Nicht nur die Punkte gingen verloren, der MTV verlor mit Julia Siemering, die sich kurz vor der Pause einen Kreuzbandriss zuzog, auch eine wichtige Akteurin. Sie war nicht nur die Abwehrorganisatorin, sondern auch als Kreisläuferin brandgefährlich. Die Gäste aus Hamdorf hatten die Partie zwar von Anfang an im Griff, doch Dänischenhagen kämpfte sich Tor um Tor heran. Gleich nach der Pause gelang beim 16:17 sogar der Anschlusstreffer. „Wir hatten dann aber eine ganz starke Phase und konnten uns vorentscheidend auf 26:20 absetzen“, berichtete HSG-Trainer Robert Wichmann.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Peters (9), Thöming (5), Kruse (5), Wichmann (4), Carstens (4), Hansen (3), Gerdt (2) und Reese (1).

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