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Handball : Alt Duvenstedt knapp am großen Coup vorbei

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Wiederaufsteiger in die Handball-Oberliga der Männer nimmt dem Titelfavorit Dithmarschen LH einen Punkt ab.

Die Ausgangskonstellation war klar: Aufsteiger TSV Alt Duvenstedt empfing mit Dithmarschen LH einen Titelfavoriten. Ein Heimsieg wäre für den Liga-Neuling ein Riesencoup gewesen. Der blieb erwartungsgemäß aus, aber ansonsten verlief rein gar nichts vorhersehbar bei der Saison-Ouvertüre der Handball-Oberliga.

Die Männer von Trainer Thomas Carstensen zeigten vor 350 stimmungsvollen Zuschauern eine tolle Leistung, luchsten den Gästen einen Punkt ab. Ein hochverdientes 27:27-Unentschieden leuchtete nach 60 heiß umkämpften Minuten auf der Anzeigetafel. Mit etwas mehr Glück und stärkeren Nerven wäre auch ein Sieg möglich gewesen. Die Hausherren dominierten die Partie gute 45 Minuten lang. Zur Pause führten sie 15:10, kurz vor Abpfiff noch mit 27:25. „Aufgrund des Spielverlaufs bin ich nicht ganz mit dem Ergebnis zufrieden. Aber ich mache meinen Jungs keinen Vorwurf“, sagte Carstensen.

Vor eigenem Publikum starteten die Alt Duvenstedter Handballer gleich im ersten Punktspiel eine wahre Charmeoffensive auf ihre Fans. Als hätte der TSV nicht gerade erst seine Ehrenrunde in der Schleswig-Holstein-Liga hinter sich gebracht, spielte der Gastgeber den vermeintlichen Meisterschaftsfavoriten an die Wand. Torwart Freddy Klapdor zog die Würfe der Dithmarscher magnetisch an (20 Paraden) und vorne stellten die im Sommer neu einstudierten Kombinationen die Gäste vor unlösbare Aufgaben. Ein ums andere Mal wurde der Dithmarscher Abwehrriegel geknackt. „Unsere Abläufe haben toll funktioniert“, jubelte Carstensen. Christian Eichstädt lieferte genauso wie Sascha Schwarz oder Tim Dau in der ersten Hälfte eine sehr gute Partie ab. Nicht zu vergessen das Kreisläufer-Duo Matthias Koslowski und der angeschlagene Marian Palkus, die beide ihren Trainer zufrieden stimmen konnten. „Eigentlich ist es unfair, einzelne Spieler hervorzuheben. Die Mannschaft hat mich insgesamt überzeugt“, so Carstensen.

Dass es am Ende für die Gastgeber nicht ganz zum Sieg reichte, lag zum einen an der nachlassenden Kraft, zum anderen an der Cleverness der Gäste, die in der Schlussphase mit zwei Kreisläufern agierten und fast nur noch auf die individuellen Stärken von Rainer und Steffen Kobs bauten. Die Folge: Der TSV kassierte einige Zeitstrafen, die vielleicht letztendlich den Sieg kosteten. Trotzdem: unterm Strich ein gelungener Saisonauftakt.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor (1.-60.), Koch (bei vier Siebenmetern) – Eichstädt (6/3), Höpfner, Voß (1), Hagge (4), Koslowski (3), Dau (5), Palkus (2), Frahm, Schwarz (5), Buechler (1), N. Petersen, Müller.


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