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Handball-Landesliga : Alt Duvenstedt ist erster Tabellenführer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die TSV-Handballerinnen feiern 21:10-Auftaktsieg über Aufsteiger HSG 91 Nortorf. Eider Harde II und Owschlag II teilen sich die Punkte.

Der erste Spieltag der Handball-Landesliga Mitte der Frauen hatte es in sich. So gab es gleich einige faustdicke Überraschungen. Die HSG Fockbek/Nübbel setzte sich unerwartet deutlich mit 26:16 gegen den letztjährigen Meister SG Lütjenburg/Dannau durch. Auch der HSG Mönkeberg/Schönkirchen gelang ein nicht einkalkulierter 25:19-Erfolg gegen den Vizemeister und Topfavoriten SG Bordesholm/Brügge. Weniger überraschend war der deutliche 21:10-Sieg des TSV Alt Duvenstedt über Aufsteiger HSG 91 Nortorf, mit dem sich das Team von Trainer Markus Dobbert an die Spitze setzte. Im Rendsburger Derby trennten sich die HSG Eider Harde II und der TSV Owschlag II am Ende einvernehmlich 27:27.
 

HSG Fockbek/Nübbel – SG Lütjenburg/Dannau 26:16 (13:11)

Von einem verdienten Sieg sprach HSG-Trainer Reiner Heldt. „Wir hatten deutliche Vorteile in der Defensive und auf der Torhüterposition. Jule Holz und Birgit Kurbjuhn haben eine ganz starke Leistung abgeliefert“, lobte der Coach beide Keeperinnen. Fockbek/Nübbel diktierte von Beginn an das Geschehen, erspielte sich schnell die Führung und hielt die Gäste auf Distanz. „Besonders in der ersten Halbzeit haben wir aber unsere Chancen nicht optimal genutzt“, gab es, so erkannte Heldt, in diesem Bereich noch ein deutliches Verbesserungspotenzial. Im zweiten Spielabschnitt vollstreckte die HSG dann aber sicherer und setzte sich bis zur 45. Minute auf 20:13 ab. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel: A. Scheller (8), Witt (4), Schindlbeck (2), D. Scheller (2), Shala (2), Gröschler (2), Kock (2), Ruge (2), Stolley und Sievers (je 1).

TSV Alt Duvenstedt – HSG 91 Nortorf 21:10 (8:2)

Alt Duvenstedts Trainer Markus Dobbert hätte sich gewünscht, mehr gefordert zu werden. „Wir haben erst in der 23. Minute den ersten Gegentreffer zum 1:7 hinnehmen müssen.“ So war sich der Duvenstedter Trainer nicht sicher, ob es allein an der Stärke seiner Defensive lag. Erst gegen stärkere Gegner als den Aufsteiger wird es sich zeigen. Im Angriff lief es eigentlich schon recht rund, auch wenn der Duvenstedter Coach noch einige Verbesserungsmöglichkeiten erkannt hatte. „Wir müssen unsere Gegenstoßchancen konsequenter nutzen.“ Von einem „Trancezustand“ in der Abwehr sprach HSG 91-Trainer Jochen Uhlemann in den ersten 25 Minuten der Partie. „Wir hatten gegen den groß gewachsenen, wurfgewaltigen Rückraum der Alt Duvenstedterinnen große Probleme in der Deckung“, berichtete Uhlemann. Erst als sich die HSG-Defensive stabilisierte, konnte auch vorne sicherer abgeschlossen werden. „Wir müssen noch viel an unserem Angriffsverhalten arbeiten“, resümierte der HSG-Coach.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (10), F. König (3), Drews (3), Kiehn (2), Sell, Schröder und Götzien (je 1).

Tore für die HSG 91 Nortorf: Reese (3), Hildebrandt (2), Delfs, Stoffers, Voß, Uhlemann und Fock (je 1).

HSG Eider Harde II – TSV Owschlag II 27:27 (15:18)

Sowohl HSG-Trainer Robert Wichmann als auch Owschlags Coach Klemens Propf sprachen letztlich von einer gerechten Punkteteilung. „In der ersten Halbzeit bestimmte der TSV Owschlag II das Geschehen, im zweiten Spielabschnitt waren wir stärker“, fasste Wichmann zusammen. „Besonders in der ersten Halbzeit machte es sich bei uns bemerkbar, dass Deckung und Torwart noch nicht optimal miteinander harmonierten“, sah der HSG-Trainer Abwehrschwächen. Wichmann war aber auch mit dem Angriffsspiel seiner Mannschaft nicht unbedingt zufrieden. „Wir haben uns zum Glück mehr und mehr in die Partie hineingekämpft.“ So verkürzten die Gastgeberinnen den zwischenzeitlichen 9:15-Rückstand bis zum Seitenwechsel auf 15:18. Der TSV Owschlag II profitierte in der ersten Halbzeit besonders von der starken Torwartleistung Britta Brudnioks. Sie ermöglichte ihrem Team die Gegenstöße über die starke erste Welle. „Mit der Defensivarbeit war ich zufrieden, im Angriff waren wir aber in einigen Phasen zu ungeduldig“, stand sich der TSV Owschlag II, so Propf, im zweiten Spielabschnitt dann einige Male selbst im Weg. Eider Harde nutzte die Chance, riss die Führung an sich, konnte diese aber letztlich auch nicht verteidigen.

Tore für die HSG Eider Harde II: Wichmann (6), Holling (5), M. Frahm (4), Reese (4), Thöming (3), S. Frahm (2), Helterhoff, Gerdt und Schlüter (je 1).

Tore für den TSV Owschlag II: Küppers (7), Zeiske (5), Greinke (5), Stachowski (4), Gehl (4) und Groß (2).

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