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Handball-SH-Liga : Alt Duvenstedt hat Lust auf den Tabellenführer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-SH-Liga der Männer muss der TSV Alt Duvenstedt beim Tabellenführer TuS Lübeck 93 antreten. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg hat den SV Henstedt-Ulzburg II zu Gast.

In der Handball-SH-Liga der Männer will sich die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg die am vergangenen Spieltag verloren gegangene Tabellenführung am Sonnabend wieder zurückholen. Trotz eines 35:26-Erfolges bei der SG Bordesholm/Brügge musste das Team von Trainer Volker Paul Platz eins an den TuS Lübeck abtreten, der mit 38:23 bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf gewann und aufgrund des besseren Torverhältnisses an den punktgleichen Westerrönfeldern vorbei zog. Gegen den Tabellenvorletzten SV Henstedt-Ulzburg II kann die HSG im Heimspiel (16.45 Uhr) ihrerseits etwas für das Torverhältnis tun, zudem hofft man auf Schützenhilfe des TSV Alt Duvenstedt, der beim TuS Lübeck zu Gast ist (18 Uhr).

 

HSG Schülp/W’feld/RD – SV Henstedt-Ulzburg II (Sbd., 16.45 Uhr)
HSG-Trainer Volker Paul nahm den Verlust der Tabellenführung eher emotionslos hin. „Am Ende zählt sowieso der direkte Vergleich, da lasse ich lieber alle spielen, anstatt unbedingt das Torverhältnis in die Höhe treiben zu wollen.“ Viel wichtiger sei es ohnehin zu punkten. Gegen den SV Henstedt-Ulzburg II ist sein Team klarer Favorit. „Treten die Gäste mit dem normalen Kader an, müssen wir sie auf jeden Fall schlagen. Wird der Kader durch A-Jugendliche oder Spieler aus der Zweitliga-Mannschaft aufgestockt, ist die Aufgabe deutlich schwerer“, so Paul. Gut für die HSG: Die „Erste“ von Henstedt-Ulzburg muss am Samstagabend antreten, was Einsätze einiger Akteure am Nachmittag in der „Zweiten“ ausschließt. „Mein Ziel ist es, wenn es geht, möglichst früh in der Partie die Weichen in Richtung Sieg zu stellen“, sagt Paul, der den verletzten Jens-Christian Woldt schonen wird, wenn der Spielverlauf es zulässt.

 

TuS Lübeck 93 – TSV Alt Duvenstedt (Sbd., 18 Uhr)

Nach drei Niederlagen in Folge hat der TSV Alt Duvenstedt seine Form wiederentdeckt und kann auf zuletzt zwei siegreiche Partien zurückblicken. „Das ist auch gut so, denn Lübeck ist schon ein Topteam“, sagt TSV-Trainer Gunnar Kociok, vor dem Gang zum Klassenprimus. Die Lübecker profitieren sehr von der Nachbarschaft zum erfolgreichen VfL Bad Schwartau. Der guten Jugendarbeit entstammen einige Spieler, die nun in der SH-Liga antreten und am Sonnabend in der Meesenhalle ihre Tabellenführung behalten wollen. Vor allem Jan-Ove Litzenroth aus der zweiten Männermannschaft des VfL ist eine echte Verstärkung – Litzenroth trifft auch gern mal im zweistelligen Bereich. „Insgesamt ist Lübeck eine junge, gut ausgebildete, ehrgeizige Truppe, die auf der Erfolgswelle schwimmt“, fasst Kociok zusammen, womit es seine Männer zu tun haben werden. Die Laufstärke äußert sich auch in der häufig bevorzugten offensiven Abwehr des TuS, gegen die der Alt Duvenstedter Angriff ideenreich agieren muss. „In der meist vollen Meesenhalle wird das eine richtig große Herausforderung. Wir wollen aber ein gutes Bild abgeben und uns ansehnlich verkaufen. Dafür ist aber notwendig, über sechzig Minuten gute Abwehrarbeit zu zeigen. Damit wir gewinnen, muss dann aber auch alles klappen“, sagt Kociok. Allerdings muss der TSV-Coach weiterhin auf drei Stammspieler verzichten, und Matti Voß geht angeschlagen ins Spiel. Kociok: „Das können wir aber nicht ändern. Wir haben richtig Lust auf die Partie.“

Fans können die Mannschaft im Bus begleiten. Abfahrt ist um 14.30 Uhr vor dem Feuerwehrgerätehaus in Alt Duvenstedt.

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