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Handball HVSH-Pokal : Alt Duvenstedt gibt sich nicht mit Statistenrolle zufrieden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Viertelfinale des HVSH-Pokals empfängt SH-Ligist TSV Alt Duvenstedt den Oberliga-Spitzenreiter DHK Flensburg. Im Achtelfinale der Frauen stehen sich die HSG Fockbek/Nübbel und der TSV Owschlag II gegenüber.

Der Punktspielbetrieb ruht in den höchsten Handballklassen auf Landesebene, dafür geht es an diesem Wochenende für die verbliebenden Teams im HVSH-Pokal um den Sprung in die nächste Runde. Bei den Männern kämpft der TSV Alt Duvenstedt um den Einzug ins Halbfinale. Gegen den Oberliga-Spitzenreiter DHK Flensborg ist der SH-Ligist trotz des Heimvorteils heute (17 Uhr) aber nur krasser Außenseiter. Bei den Frauen treffen im Achtelfinale mit der HSG Fockbek/Nübbel und dem TSV Owschlag II heute (15 Uhr) zwei Landesligisten aufeinander, die sich bereits vor gut einem Monat im Punktspiel gegenüberstanden. Damals siegte Fockbek/Nübbel 22:17.

HVSH-Pokal, Männer
TSV Alt Duvenstedt – DHK Flensborg (heute, 17 Uhr)

In der letzten Saison wäre die Begegnung eine reguläre Oberligapartie gewesen, in diesem Jahr bedarf es des HVSH-Pokals, dass die beiden Teams aufeinandertreffen. Alt Duvenstedt tritt als Absteiger nun eine Liga unter dem Oberligisten an, und selbst wenn der TSV wieder aufsteigen sollte, so wird es aller Wahrscheinlichkeit nach auch im kommenden Jahr kein Punktspiel der beiden Vereine geben. Der DHK steht momentan mit einem überragenden Kader, der schon jetzt in der 3. Liga bestehen würde, auf Platz eins der Oberliga und alles andere als der Aufstieg wäre peinlich für die Nordlichter. Dementsprechend macht sich Alt Duvenstedts Trainer Gunnar Kociok auch keine großen Hoffnungen, die Flensburger heute aus dem Wettbewerb zu werfen. „Wir wollen am Spiel teilnehmen und das nicht nur als Statisten. Der Gegner sollte nach dem Abpfiff schon duschen müssen“, scherzt Kociok. Ernst ist es ihm aber damit, dass seine Mannschaft nach zwei miserablen Partien in der SH-Liga zeigen soll, dass sie Handball spielen kann. „Jedes Spiel gibt uns die Möglichkeit, unser Zusammenspiel zu verbessern. Deshalb kommt der Termin gelegen, auch ohne schon von einer Generalprobe für das Derby zu sprechen“, sagt der Alt Duvenstedter Trainer mit Blick auf die Punktspielpartie am kommenden Freitag gegen die HSG Schülp/Westerrönfeld/ Rendsburg. Mit der HSG gelang Kociok, als er noch Trainer in Westerrönfeld war, in der vergangenen Saison ein Überraschungserfolg gegen den damals ebenfalls überlegenen DHK – vielleicht ist das ein gutes Omen für heute.

HVSH-Pokal, Frauen
HSG Fockbek/Nübbel – TSV Owschlag II (heute, 15 Uhr)

Zwar hat sich die HSG Fockbek/Nübbel im Punktspiel mit 22:17 in Owschlag behauptet, doch im Pokal tritt die TSV-Reserve mit einer gemischten Mannschaft aus der „Ersten“ und „Zweiten“ an. Die Owschlagerinnen wollten deshalb auch die Partie auf Sonntag verlegen, weil der TSV Owschlag I heute in der 3. Liga bei SFN Vechta spielt. Das ließ sich aber nicht ermöglichen, so dass Trainer Klemens Propf nur mit einer Rumpftruppe anreist. Den Owschlager Coach ereilte unter der Woche zudem die Hiobsbotschaft, dass Nicole Gehl nach einer Operation wahrscheinlich zwölf Wochen ausfallen wird. Propf: „Mal sehen, was aus dem Überhang der Ersten noch dazustößt. Mit diesen Spielerinnen haben wir auf jeden Fall eine reelle Chance.“ Fockbeks Trainer Reiner Heldt hat jedenfalls Respekt vor dem Gegner und lässt sich nicht vom Punktspielsieg blenden. „Owschlag II hat in der Punktrunde auch mit der Rumpftruppe in Preetz gewonnen. Und durch die Spielerinnen aus der Ersten wird das Team noch stärker. Wir sind gewarnt.“ Für Heldt ist das Pokalspiel „eine willkommene Abwechslung in der Vorbereitung auf die kommenden Punktspiele“. Denn die Landesliga hat Priorität. „Dennoch wollen wir im Pokal so weit wie möglich kommen und werden das Spiel dementsprechend angehen“, sagt Heldt, der heute auf Birgit Kurbjuhn, Marie Katzberg und Julie Schindlbeck verzichten muss.

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