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Handball-Landesliga der Frauen : Alt Duvenstedt geht geschwächt ins Derby

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Derby der Handball-Landesliga der Frauen gegen die HSG Fockbek/Nübbel muss der TSV Alt Duvenstedt auf zwei wichtige Spielerinnen verzichten. Britta Müller und Daniela Hinz fehlen verletzt.

Alles war angerichtet für ein spannendes Derby in der Handball-Landesliga der Frauen. Doch gegen Spitzenreiter HSG Fockbek/Nübbel muss der in diesem Jahr noch ungeschlagene TSV Alt Duvenstedt mit Britta Müller und Daniela Hinz auf gleich zwei wichtige Spielerinnen verzichten. Im „Duell der Kellerkinder“ hat der Vorletzte HSG 91 Nortorf Heimrecht gegen Schlusslicht HSG Eider Harde II. Der TSV Owschlag II kämpft bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

TSV Alt Duvenstedt – HSG Fockbek/Nübbel (Heute, 20.30 Uhr)

„Der Ausfall von Britta Müller und Daniela Hinz, die uns länger fehlen werden, ist für die Mannschaft ganz bitter“, sagt Alt Duvenstedts Spielerin Kerstin Müller. Zu gern hätten die Gastgeberinnen, die in 2015 mit fünf Siegen in fünf Spielen eine optimale Ausbeute erzielt haben, auch dem Spitzenreiter ein Bein gestellt. Kerstin Müller: „Noch sind zwar nicht alle Chancen dahin, doch es wird unter diesen Umständen alles andere als leicht.“ Auf Seiten der HSG Fockbek/Nübbel hat Trainer Reiner Heldt großen Respekt vor dem TSV und dessen zuletzt gezeigten Leistungen. „Wir müssen besonders auf den großgewachsenen Rückraum achten“, hat er seinen Spielerinnen eingeschärft. Zumindest TSV-Goalgetterin Britta Müller müssen die Gäste nach deren Ausfall nicht mehr fürchten.

HSG Kremperheide/Mü. – TSV Owschlag II (Sbd., 19.30 Uhr)

„Wir sind zum Erfolg verdammt“, weiß Owschlags Trainer Klemens Propf sehr genau, dass sich seine Mannschaft keine Niederlage leisten darf. Das Hinspiel gegen Kremperheide/Münsterdorf hat Owschlag II zwar mit 36:31 gewonnen, doch in eigener Halle ist die HSG deutlich stärker einzuschätzen. Die Gastgeberinnen setzen zu Hause ihre A-Jugendlichen ein und konnten deshalb mit Tempospiel bisher einige Gegner überraschen. „Wir fahren nach Kemperheide, um zu agieren, nicht um zu reagieren“, kündigt Propf indes an. Bei Owschlag wird Janina Herklotz zum Einsatz kommen, dafür falle aber Denise Kubat und Ann-Christin Sasse aus.

HSG 91 Nortorf – HSG Eider Harde II (So., 17.30 Uhr)

Die HSG 91 Nortorf hat sich im Kampf gegen den Abstieg noch nicht aufgegeben. „Wir werden alles daransetzen, den 28:26-Hinspielsieg zu wiederholen“, verspricht Nortorfs Trainer Mario Schlüter, der zudem auf eine Owschlager Niederlage in Kremperheide hofft. Dann wäre sein Team bis auf einen Punkt an Owschlag II heran. „Die HSG 91 Nortorf ist die einzige Mannschaft, die wir noch abfangen können“, hat Eider Hardes Trainer Robert Wichmann sich einen Sieg als Ziel gesetzt, da der Klassenerhalt nach dem derzeitigen Stand der Dinge nicht mehr zu schaffen ist.

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