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Handball-Landesliga der Frauen : Alt Duvenstedt feiert Kantersieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Landesliga der Frauen bezwang der TSV Alt Duvenstedt die SG Lütjenburg/Dannau mit 33:23. Die HSG Eider Harde und die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg kassierten Niederlagen.

Der Aufwärtstrend der HSG Eider Harde in der Handball-Landesliga der Frauen wurde jäh gestoppt. Nach den guten Leistungen der Vorwochen wurden dem Team von Trainer Gerd Reckin mit dem 26:34 (13:18) beim Preetzer TSV deutlich die Grenzen aufgezeigt. Auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg konnte aus der Fremde nichts Zählbares mitbringen. Nach dem 19:26 (7:12) beim Wellingdorfer TV bleibt der Aufsteiger weiter im Tabellenkeller. Einen deutlichen Erfolg feierte hingegen der TSV Alt Duvenstedt mit dem 33:23 (15:10) gegen die SG Lütjenburg/Dannau.

TSV Alt Duvenstedt – SG Lütjenburg/Dannau 33:23 (15:10)

Die Gastgeberinnen verschliefen den Start und gerieten schnell mit 1:4 in Rückstand. „Wir haben uns dann aber schnell ins Spiel gekämpft“, berichtete Trainerin Kerstin Müller, die beim 7:7 den Ausgleich registrieren durfte. Zur Pause hatte Alt Duvenstedt schon mit 15:10 die Nase vorne. Beim 26:15 in der 40. Minute schienen die Gastgeberinnen das Spiel bereits als gewonnen abgehakt zu haben. „Es schlich sich der Schlendrian ein. Vorne wurden Bälle regelrecht verschenkt“, ärgerte sich Müller über das zwischenzeitliche 26:20. Die TSV-Trainerin rüttelte ihre Spielerinnen noch einmal wach. Mit Erfolg: Bis zum Abpfiff baute Alt Duvenstedt die Führung wieder auf zehn Torte aus.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (8), Schütz (7), Schütt (4), Kossek (4), Drews (3), Thomsen (2), Gehl (2), Kiehn, Goetzin und Studt (je 1).


Wellingdorfer TV – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 26:19 (12:7)

Bis zur 15. Minute begegnete die HSG den Kielerinnen auf Augenhöhe. „Bis dahin haben wir gut mitgehalten“, berichtete HSG-Trainer Patrick Petriesas. Dann aber schlichen sich in Angriff und Abwehr mehr und mehr Fehler ein. Bis zur Pause fielen die Gäste auf 7:12 zurück. Petriesas: „Wir haben in der Halbzeit unsere Fehler besprochen und wollten sie abstellen.“ Das gelang zunächst. Bis auf 17:18 (46.) kämpfte sich Schülp/Westerrönfeld/RD heran. „Wir haben dann aber einige Chancen liegen gelassen“, so Petriesas. Zum Leidwesen ihres Trainers kassierten die Gäste dann zusätzlich Zeitstrafen und standen teilweise mit Drei gegen Sechs auf dem Feld. Diese Chance nutzte Wellingdorf, um sich entscheidend abzusetzen.


Tore für die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Sienknecht (7), Ruppietta (5), Wallmann-Sievers (3), Krysik (2), Bielfeldt und Laaßen (je 1).


Preetzer TSV – HSG Eider Harde 34:26 (18:13)

„Wenn man in Preetz gewinnen will, muss man von Beginn an hellwach sein. Wir waren das nicht“, musste Eider Hardes Trainer Gerd Reckin feststellen, dass nicht alle seine Spielerinnen mental voll bei der Sache waren. „Vor allem in der Deckung haben wir nicht fest genug zugepackt.“ 18 Gegentore in der ersten Halbzeit unterstreichen das. Bis zum 9:7 hielt die HSG mit, wurde dann aber überrannt. „Wir konnten uns in der zweiten Halbzeit ein wenig herankämpfen, doch ab der 45. Minute übernahmen die Preetzerinnen wieder die Kontrolle über das Geschehen“, berichtete Reckin. Zu allem Unglück verletzte sich auch noch Johanna Horn. „Die Niederlage ist am Ende ein wenig zu deutlich ausgefallen“, so Reckin.


Tore für die HSG Eider Harde: Rohwer (8), Horn (6), Gahnz (5), Kruse (2), Harbeck (2), Rossdam, Ketelsen und Sturm (je 1).

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