Handball-SH-Liga der Männer : Alt Duvenstedt feiert höchsten Saisonsieg

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In der Handball-SH-Liga der Männer trotz der TSV Alt Duvenstedt weiter seinen Personalproblemen. Beim SV Henstedt-Ulzburg II feierte das Team von Trainer Gunnar Kociok mit dem 34:21 seinen höchsten Saisonsieg.

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19. Januar 2015, 06:00 Uhr

Beim TSV Alt Duvenstedt läuft es im bisherigen Sportjahr 2015 richtig gut und das, obwohl es personell nicht zum Besten steht. Oder doch? „Unsere Verletzungssorgen haben die anderen Spieler zum Ansporn genommen, in ihrer nun längeren Spielzeit zu zeigen, was sie können“, freute sich Trainer Gunnar Kociok nach dem höchsten Saisonsieg, der bei der HSG Henstedt-Ulzburg II glückte. Sein Team gewann mit 34:21 (17:11) gegen die Zweitliga-Reserve des SVHU und schob sich auf dritten Tabellenplatz vor.

In den Vordergrund im Schulzentrum Maurepass konnten sich vor allem die Petersen-Zwillinge spielen. Während Nils erfolgreich im Rückraum agierte, nutzte Sven den Weggang von Matthias Koslowski (zur SG Wift), um sich als neue Nummer eins am Kreis zu empfehlen. Sieben Treffer bei acht Versuchen sind keine schlechte Bewerbung. „Auch in der Abwehr haben sich beide wirklich hervorgetan“, lobte Kociok.

Den 0:2-Schock hatte sein Team schnell überwunden und setzte sich in der ersten Hälfte über 4:3 und 14:9 auf 17:11 zur Pause ab. Im Vorwege hatte Kociok noch darüber gegrübelt, welche Alt- und Jungspieler den Gegner verstärken könnten, doch diese Überlegungen war schnell vom Tisch. Zwar waren mit Amen Gafsi und Philipp Liebe zwei ehemalige Zweitliga-Akteure dabei, doch auch die Routiniers konnten nichts an der Übermacht des TSV ändern. „Mit wurde gesagt, dass es für Alt Duvenstedt eher untypisch sei, Spiele höher zu gewinnen, weil sonst schnell der Schlendrian einkehrt. Den konnte ich aber nicht erkennen. Alle waren ehrgeizig, das Ergebnis weiter hochzutreiben“, stellte Kociok zu seiner Freude fest. So war die erste Zehn-Tore-Führung nur eine Frage der Zeit – und in der 48. Minute war es so weit (27:17). Schön für Kociok war dabei, dass er jeden Spieler mit Einsatzzeiten bedenken konnte, ohne einen Qualitätsverlust akzeptieren zu müssen. „Das möchte ich so beibehalten“, so Kociok. Auch die Torhüter Frederik Klapdor und Normen Koch machten ihre Sache gut, einzig Lasse Quarck hatte etwas Pech. Gerade als er ins Spiel kommen sollte, beging er einen Wechselfehler und war schneller zurück auf der Bank, als ihm lieb war.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Koch, Quarck – Sievers (2), L. Kock, Schwarz (7), Eichstädt (6/2), M. Kock (2/1), N. Petersen (4), Voß (2), S. Petersen (7), Höpfner (2), Küch (2), Hagge.

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