zur Navigation springen

Handball-SH-Liga : Alt Duvenstedt feiert Auftaktsieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

TSV gewinnt mir 28:20 in Bordesholm. Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg mit 36:33-Erfolg bei Nord-NF.

Zwar mit einwöchiger Verspätung, aber nicht weniger erfolgreich als die anderen aufstiegsambitionierten Teams der Schleswig-Holstein-Liga, begann der TSV Alt Duvenstedt am Wochenende die Handballsaison. Bei der SG Bordesholm/Brügge gewann das Team von Trainer Gunnar Kociok mit 28:20 (15:9). Ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel feierte die HSG Schülp/Westerrönfeld/RD mit dem 36:33 (16:19) bei der HSG Nord-NF.

SG Bordesholm/Br. – TSV Alt Duvenstedt 20:28 (15:9)

„Der Sieg gelang vor allem durch unsere individuelle Klasse, gemeinschaftstaktisch haben wir noch viel Arbeit vor uns“, urteile TSV-Trainer Gunnar Kociok, zeigte sich aber durchaus zufrieden mit dem Kantersieg. In erster Linie meinte Kociok die Klasse von Tim Dau und Sascha Schwarz. Der TSV-Coach hatte Dau wie angekündigt statt auf Außen auf Halblinks eingesetzt. „Unsere Halbspieler spielen nicht so gut nach Außen ab, deshalb wäre es verschwendet, wenn Tim nur dort aufläuft“, sagte Kociok, und Dau bestätigte diese Ansicht mit elf Toren. Nur in der Anfangsviertelstunde leisteten die Gastgeber noch Widerstand, führten kurzfristig sogar mit 4:2, kamen dann allerdings nach dem 5:5 zunehmend unter die Räder. Schon beim 13:6 und 15:9 zur Pause war die Messe zugunsten der Alt Duvenstedter gelesen. Kocioks taktischer Schachzug einer Manndeckung bescherte immer wieder Ballgewinne und einfache Tore, während Torhüter Frederik Klapdor viele Bälle, die dennoch durchdrangen, entschärfte. „Unsere Abwehr war der Grundstein für den Erfolg“, lobte Kociok, fand aber, dass „12, 13 Tore Abstand“ die Kräfteverhältnisse in dieser Partie besser wiedergegeben hätten. Erwähnenswert ist, dass Alt Duvenstedt keinen einzigen Siebenmeter zugesprochen bekam, doch die Höhe des Sieges ließ Kocioks Schiedsrichterkritik milde ausfallen. „Die lagen manchmal etwas daneben, aber wichtig ist letztlich nur der Sieg.“

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Koch, Quarck – Frahm (4), Koslowski (2), L. Kock, Schwarz (5), Eichstädt, M. Kock, Büchler (3), Dau (11), Höpfner, Petersen (1), Hagge (2).
 

HSG Nord-NF – HSG Schülp/W’feld/RD 33:36 (19:16)

Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg bestätigte ihre gute Frühform und legte nach dem Auftaktsieg gegen den ATSV Stockelsdorf einen weiteren Sieg bei der HSG Nord-NF nach. Dabei durchlebte Trainer Volker Paul allerdings zwei unterschiedliche Halbzeiten. Zunächst begann das Spiel mit einem Paukenschlag. Jens-Christian Woldt, Halblinker und Tormaschine der HSG, langte in einer Abwehraktion ein wenig zu beherzt zu, traf seinen Gegenspieler im Gesicht und musste nach sechs Minuten zum Duschen gehen. „Die Rote Karte kann man geben, muss man aber nicht unbedingt, denn Absicht steckte sicher nicht dahinter“, kommentierte Volker Paul die Situation. Diese enorme Schwächung verknuste die HSG bis zur Halbzeitpause nicht. Vor allem mit der Abwehrleistung in Kombination mit dem glücklosen Torhüter Andreas Tietjens konnte Paul überhaupt nicht zufrieden sein. „19 Gegentore gehen gar nicht“, ärgerte er sich darüber, dass seine Mannschaft mit 16:19 in die Kabine gehen musste.

Danach präsentierte sich Westerrönfeld allerdings wie ausgewechselt. Wirklich ausgewechselt wurde Tietjens, für den Nils Martensen zwischen die Pfosten beordert wurde. „Er hat der Abwehr Stabilität verliehen, sodass wir dann deutlich weniger Tore kassierten“, freute sich Paul. Nur noch 14 Treffer ließen die Westerrönfelder zu, erzielten selbst jedoch 20. Vor allem die rechte Seite mit Niklas Ranft und Patrick Petriesas wusste dabei zu überzeugen, aber auch Magnus Hannemann auf der Mitte und Linksaußen Malte Pieper verdienten sich das Lob des Trainers. „Als Quintessenz können wir aus dem Spiel mitnehmen, dass wir es gewonnen haben, obwohl nicht alle top drauf waren. Vor allem die zweite Halbzeit macht Mut“, so Paul.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Tietjens (1.-30.), Martensen (31.-60.) – Sievers, Fisch (1), Ranft (9), Petriesas (10/2), Woldt (1), Seehase, Pieper (5), Hannemann (5), Hartwig, Hornig, Jüschke (5).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen