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Handball : Alt Duvenstedt erobert die Tabellenspitze

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Brauer-Team gewinnt 33:26 in der Landesliga der Frauen gegen Münsterdorf und profitiert von der Niederlage des Preetzer TSV. Fockbek/Nübbel trifft heute auf Bordesholm.

Der TSV Alt Duvenstedt ist neuer Tabellenführer in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen. Das Team von Trainer Stefan Brauer gewann in eigener Halle gegen den Münsterdorfer SV mit 33:26 und profitierte von der 22:23-Niederlage des bisherigen Spitzenreiters Preetzer TSV bei der SG Lütjenburg/Dannau. Doch bereits heute Abend könnte der TSV Platz eins wieder abgeben, wenn die HSG Fockbek/Nübbel ihr Nachholspiel gegen die SG Bordesholm/Brügge gewinnt (20.30 Uhr, Bürgermeister-Schadwinkel-Halle).

Groß war an diesem Wochenende auch die Freude bei der HSG Hamdorf/Breiholz. Das Team von Robert Wichmann brachte einen unerwarteten 22:19-Sieg von der HSG Holstein/Kronshagen II mit nach Hause. Überhaupt nicht in Schwung kommt der TSV Owschlag II. Beim MTV Dänischenhagen gab es eine deutliche 24:34-Niederlage, die das Team von Sönke Marxen auf den letzten Platz abstürzen ließ.

TSV Alt Duvenstedt – Münsterdorfer SV 33:26 (14:12)

Der TSV Alt Duvenstedt musste ersatzgeschwächt in diese Partie gehen, doch die Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft fügten sich nahtlos ins Gefüge ein. In der ersten Halbzeit war die Partie noch ausgeglichen. „Münsterdorf hat einen guten schnellen Ball gespielt, aber schlecht abgeschlossen. Das lag auch an unserer gut aufgelegten Torhüterin Tanja Stegmann, die reihenweise schwerste Würfe, darunter auch fünf Siebenmeter, abwehrte“, berichtete Alt Duvenstedts Marleen Schlimbach. Als beim Stand von 14:12 die Seiten gewechselt wurden, war noch kein Sieger auszumachen. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gastgeberinnen dann aber immer besser ins Spiel, beherrschten den Gegner und bauten die Führung kontinuierlich über 23:17 bis zum Abpfiff auf 33:26 aus.

Tore für den TSV Alt Duvenstedt: B. Müller (10/4), J. König (5), Drews (4), Puhan (3),l L. Schröder (3), Chr. Schröder (3), Schlimbach, K. Müller, Thomsen, Hennigs und F. König (je 1).

Holstein/Kronsh. II – HSG Hamdorf/Breiholz 19:22 (9:8)

Diesen Sieg hätte sich HSG-Trainer Robert Wichmann auch nicht träumen lassen. „Als ich Holstein beim Warmmachen sah, habe ich Schlimmes befürchtet, gestand der Hamdorfer Coach ein. Seine Mannschaft hatte sich aber sehr gut auf den Gastgeber eingestellt, spielte lange, konzentrierte Angriffe und gestattete Holstein erst gar nicht die gefährlichen Gegenstöße. „Wir haben es über sechszig Minuten durchgehalten, diszipliniert den Ball und Gegner laufen zu lassen und haben geduldig auf unsere Chancen gewartet“, sprach Robert Wichmann von einer tollen Leistung seiner Mannschaft. Gleich nach dem Seitenwechsel setzte sich Hamdorf/Breiholz ab und kontrollierte die Partie. Lediglich beim 19:19 kam der Gastgeber noch einmal heran, doch die HSG kämpfte sich zurück und legte noch einmal drei Tore nach.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz: Gerth (9), Kruse (5), Peters (4), Storm (3) und Carstens.
 

MTV Dänischenhagen – TSV Owschlag II 34:24 (16:11)

Owschlags Trainer Sönke Marxen war nach der deutlichen Niederlage völlig geplättet: „So schlecht habe ich meine Mannschaft in dieser Saison noch nicht gesehen. In der Abwehr waren wir so gut wie gar nicht präsent, im Angriff spielten wir ideenlos und ohne Zug zum Tor.“ Bis zum 6:6 konnte der Owschlager Coach noch hoffen. Dann setzte sich der MTV Dänischenhagen bis zur Pause auf 16:11 ab. Egal, was die Owschlagerinnen nach dem Wechsel auch versuchten, es war nicht vom Erfolg gekrönt. Nach dem 22:18 zog Dänischenhagen über 27:18 auf 34:24 auf und davon.

Tore für den TSV Owschlag II: Lenz (12), Gehl (4), Zelle (3), Steffensen (2), Schäfer, Beck und Willner (je 1).

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