zur Navigation springen

Jugendhandball-Oberliga : Als Dritter in die Weihnachtspause

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die weibliche Jugend A der HSG BAD hat das Jahr 2016 mit einem 36:32-Erfolg über die SG Hamburg-Nord beendet. damit geht das Team von Trainer Malte Böhrnsen als Tabellendritter in die Weihnachtspause.

Die A-Jugendhandballerinnen der HSG Büdelsdorf/Alt Duvenstedt haben sich mit einem Sieg in die Weihnachtspause verabschiedet. Am letzten Oberliga-Spieltag vor dem Jahreswechsel bezwang das Team von Trainer Malte Böhrnsen die SG Hamburg-Nord mit 36:32 und schob sich auf Platz 3 vor. Die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen verlor beim AMTV Hamburg mit 24:29. Niederlagen gab es auch für die männliche Jugend A der HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg (26:28 beim TSV Hürup) und für die weibliche Jugend B der HG OKT (23:28 gegen den VfL Bad Schwartau).

Männliche Jugend A
TSV Hürup – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 28:26 (14:12)

„Wir haben mindestens einen Punkt verschenkt“, ärgerte sich HSG-Trainer Dennis Schrader nach dem Abpfiff, denn sein Team hätte nicht zwingend als Verlierer vom Platz gehen müssen. Doch eine schwache Chancenauswertung zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Spiel. „Was wir verballert haben, geht auf keine Kuhhaut. Egal ob von Außen, frei vom Kreis oder beim Tempogegenstoß – wir haben die Kugel einfach nicht rein bekommen“, haderte Schrader mit den Unzulänglichkeiten. Aber auch in der Abwehr hatten die Gäste so ihre Probleme. Die in der ersten Halbzeit gewählte 5:1-Formation wies zu viele Lücken auf, so dass Schrader mit Beginn der zweiten Halbzeit die defensivere 6:0-Variante wählte. „Leider habe ich mich damit vertan. Das klappte überhaupt nicht“, meinte der HSG-Coach selbstkritisch. Die Hüruper nutzten ihre Freiheiten im Rückraum und setzten sich von 14:12 (30.) auf 23:16 (42,) ab, ehe Schrader seinen Fehler korrigierte und wieder auf 5:1 umstellte. Doch erst als er Hürups gefährlichsten Angreifer Kian Nissen kurz decken ließ, fand sein Team wieder in die Spur. Bis auf zwei Treffer kam die HSG heran (21:23, 47.) Die Partie kippte aber nicht mehr, weil die Gäste weiterhin beste Chancen liegen ließen. Schrader: „Deshalb ist die Niederlage auch nicht unverdient.“

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Vollstedt, Koberg – Stiller (7/4), Bunse (4), Lindemann (1), Marxen (1), Olf (5), Imme (1), Rohn (3), Petermann, Abratis, Tönsen, Lindhorst (4).

Weibliche Jugend A
HSG BAD – SG Hamburg-Nord 36:32 (20:20)

In der ersten Halbzeit glichen beide Abwehrreihen einem Schweizer Käse. Da auch die Torhüterinnen hüben wie drüben kaum einen Wurf parieren konnten, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der den Zuschauern zwar gefiel, den Trainer aber weniger. „So leicht hatte es noch kein Gegner, gegen uns Tore zu werfen“, schimpfte SG-Coach Marco Brand auf dem Weg zur Pausenansprache. Auch HSG-Trainer Malte Böhrnsen vermisste bei seinen Spielerinnen vor allem im ersten Durchgang „die Bereitschaft, Abwehr spielen zu wollen. Es fehlte mir die Kompaktheit und die Aggressivität.“ Das wurde mit dem Wiederanpfiff besser. „Mit zwölf Gegentoren in der zweiten Hälfte bin ich einverstanden“, so Böhrnsen. „Wir hatten eine bessere Beinarbeit und sind ganz anders zur Sache gegangen.“ Im Angriff sorgten vor allem Madita Karlotta Jeß und Birka Kossek (beide 13 Tore) dafür, dass sich die HSG nach dem 26:26 (43.) sukzessive absetzen und Saisonsieg Nummer 7 eintüten konnte. Böhrnsen: „Ich muss der Mannschaft für die Hinrunde ein Riesenkompliment machen. Ich bin unglaublich stolz, wie sich sie sich als geschlossene Einheit präsentiert hat.“

HSG BAD: Lipka, Götz – Epp (4), Heinrich, Kossek (13), Schulz (2), Hackbart (1), Sörensen, Studt (2), Lübeck (1), Jeß (13/2), Wilstermann, Schütz.

AMTV Hamburg – HG OKT 29:24 (11:10)

Die HG OKT musste in Hamburg mit einem sehr kleinen Kader antreten. Gerade einmal zehn Spielerinnen standen Trainerin Anna Heyck-Schäfer zur Verfügung. Und von denen war auch noch die eine oder andere angeschlagen. „Dennoch haben meine Mädels bis zum Schluss gekämpft“, lobte Heyck-Schäfer. „Jetzt heißt es erstmal die Wehwehchen auskurieren und gesund werden, um neue Kräfte für die Rückrunde zu sammeln und dann neu anzugreifen.“ Das 1:0 (1.) durch Katharina Ley war die einzige Führung für die Gäste beim Tabellenzweiten, der sich bis zur 22. Minute auf 11:7 absetze. „Wir haben uns aber durch den hohen Rückstand nicht schocken lassen“, lobte Heyck-Schäfer die Moral ihrer Mannschaft, die sich bis zum Pausenpfiff wieder auf 10:11 heran gekämpft hatte. Im zweiten Spielabschnitt hielt OKT bis zum 18:19 (48.) Anschluss, ließ den Gastgeber nicht enteilen. Dann aber schwanden die Kräfte. Der AMTV Hamburg setzte sich über 22:18 (52.) und 25:20 (56.) bis zum Abpfiff auf 29:24 ab.

HG OKT: Frahm – Romeyke (4/1), Tiedemann (9), Voß, Stechow (4/1), Falge (3), Kuchel, Wolff, Ley (1), Bremer (3).

Weibliche Jugend B
HG OKT – VfL Bad Schwartau 23:28 (13:15)

Die HG OKT bleibt nach dem 23:28 in einer sehr körperbetont geführten Partie am Tabellenende kleben. „Wir haben einen guten Start erwischt und 3:1 und 5:3 geführt“, sagte HG-Trainerin Inra Krück , die sich danach darüber ärgerte, dass ihr Team zu viele Fehler machte, die den Gästen zu leichten Toren über Gegenstöße verhalfen. Bad Schwartau erzielte vier Tore in Serie zum 7:5 (9.). Der HG OKT gelang es fortan, die Partie ausgeglichen zu gestalten. Erst kurz vor der Pause setzte sich Bad Schwartau von 13:13 (23.) auf 15:13 ab. „Wir haben den Start in die zweite Halbzeit verschlafen“, berichtete Krück. Die HG kämpfte sich nach dem 14:18 (29.) aber ins Spiel zurück. Beim 18:19 (34.) und 19:20 (38.) war man wieder in Schlagdistanz. Der Ausgleich wollte aber nicht fallen. So langsam schwanden bei den Gastgeberinnen dann die Kräfte. Der VfL Bad Schwartau nutzte die aufkommende Schwäche der HG, um sich auf 28:23 abzusetzen.

HG OKT: Lea Frahm – Köhnholdt (12/6), Jahn, Christofzik (1), Da Silva Castro, Lara Frahm, Böhrnsen (1), Bremer (1/1), Christiansen, Kuchel (1), Bernhardt (2), Lange (5).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen