Faustball : Alles wie immer

Sandra Tritt in Aktion.
Sandra Tritt in Aktion.

Die Bundesliga-Faustballerinnen des TSV Schülp beendeten den 6. Spieltag mit einer ausgeglichenen Bilanz. Gegen den Leichlinger TV gab es einen deutlichen 3:0-Erfolg, gegen den Ahlhorner SV eine unglückliche 2:3-Niederlage.

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10. Juli 2014, 06:01 Uhr

Wie auch anders sollte das Ergebnis am 6. Spieltag lauten als 2:2. Doch schrammten die Bundesliga-Faustballerinnen des TSV Schülp haarscharf an einer kleinen Sensation vorbei. Nachdem sie gegen den Tabellenführer Ahlhorner SV schon mit 2:0 Sätzen führten, unterlagen sie schließlich doch noch knapp in fünf Sätzen. Gegen das Tabellenschlusslicht aus Leichlingen gewann der TSV indes locker in drei Sätzen.

TSV Schülp – Leichlinger TV 3:0

Die Rheinländerinnen, die nur mit fünf Spielerinnen angereist waren, zeigten auch an diesem Spieltag, warum sie auf dem letzten Platz stehen. Die Schülperinnen kämpften anfangs noch mit kleinen Eigenfehlern, konnten diese nach einiger Zeit jedoch ablegen. Im zweiten Satz kam Youngster Sina Stoltenberg für Sandra Tritt, im dritten gab die zurückgekehrte Yasmin Yasin ihr Comeback. Schülp machte kurzen Prozess und gewann verdient mit 3:0 (11:4, 11:7, 11:5).

TSV Schülp – Ahlhorner SV 2:3

Die Schülperinnen hatten sich viel vorgenommen und starteten mit der gewohnten Stamm-Fünf mit Svenja Bergmann und Tritt im Angriff, Kim Reimers auf der Zuspielposition sowie Nora Auffarth und einer angeschlagenen Nadine Kowalczyk (Ellenbogen) in der Abwehr. Von Beginn an entwickelte sich eine gute Partie mit dem besseren Start für Schülp. Bergmann stellte mit ihren hart und präzise geschlagenen Bällen die Ahlhornerinnen immer wieder vor schwere Aufgaben. Auch die Schülper Abwehr stand gut und so gingen die Sätze eins und zwei an den TSV (11:6, 11:7). In Satz drei wachte Ahlhorn jedoch auf und begann langsam wieder gegenzuhalten und sicherte sich verdientermaßen den dritten Durchgang (11:7). Das Spiel entwickelte sich zu einer spannenden und sehr ansehnlichen Partie. Im vierten Satz hatten die Schülperinnen das Glück nicht auf ihrer Seite. Mit 12:14 hatten sie das Nachsehen. Also musste die Entscheidung im fünften Satz fallen. Bis zum 4:4 war es ein ausgeglichenes Spiel, beim Stand von 6:4 für Ahlhorn ging es letztmalig in den Seitenwechsel. Schülp holte den Rückstand wieder auf und glich aus. Doch Ahlhorn ließ nicht locker, konnte immer wieder knapp in Führung gehen. Beim Stand von 10:10 versenkte Ahlhorns Angreiferin die erste Angabe direkt in der Schülper Abwehr, den nächsten Rückschlag dann ebenso und so waren der Satz (10:12) und die Partie verloren. Zu gerne hätte man diesmal endlich zwei Punkte gegen einen überaus starken Gegner mitgenommen, verdient wäre es allemal. Doch sollte es an diesem Tage noch nicht sein.

In zwei Wochen geht es mit einem Doppelspieltag weiter. Zunächst auf eigenem Platz und einen Tag später im niedersächsischen Hammah.

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