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WSV

Bauhof wird erweitert : Alle neuen Hybridfähren auf dem NOK sollen in Rendsburg gewartet werden

Das sagte CDU-Politiker Johann Wadephul nach einem Gespräch bei der Kanalverwaltung. Auch die Ruine kam zur Sprache.


von
05. Februar 2021, 15:29 Uhr

Rendsburg | Der Bauhof des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Kiel-Holtenau in Rendsburg soll erweitert werden. Geplant ist die Einrichtung eines Betriebshofs zur Wartung der neuen Hybridfähren entlang des Nord-Ostsee-Kanals. Diese Nachricht brachte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Johann Wadephul von einem Gespräch mit Spitzenvertretern der Kanalverwaltung am Freitag mit.

Wadephul würde sich um Mittel für Sanierung bemühen

Neben Wadephul nahmen der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Professor Hans-Heinrich Witte, und der Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau, Detlef Wittmüß, an der Runde teil. Ein Thema war die verfallene Ruine am westlichen Ende des WSA-Bauhofs.

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Frank Höfer

Das brach liegende Ex-Kraftwerk auf dem Rendsburger Bauhof der Kanalverwaltung.
 

 „Ich habe zum Ausdruck gebracht, dass der jetzige Zustand inakzeptabel ist“, sagte Wadephul nach dem Treffen.

Weiterlesen: Bundespolitiker reagieren auf Bericht über WSA-Ruine

„Wenn die Behörde weitere Mittel für Personal oder Material benötigt, um Baumaßnahmen durchzuführen, werde ich diese in den Haushaltsberatungen des Parlamentes einwerfen.“ Das sei schon für die Schwebefähre oder den sechsspurigen Ausbau der Rader Hochbrücke gelungen, so Wadephul, „und wird auch hier möglich sein“.

Schicksal des Ex-Kraftwerks noch nicht entschieden

Über das Schicksal des ehemaligen Dieselkraftwerkes sei noch nicht entschieden worden. „Eine Nutzung im jetzigen Zustand scheidet seit mehreren Jahren aus Gründen der Bausicherheit und des Arbeitsschutzes aus“, sagte Wadephul. „Das ist konstruktiv begründet und liegt nicht am Verfall.“

Weiterlesen: So sehen die neuen NOK-Fähren aus

Darüber hinaus befürwortet der CDU-Politiker eine Konzentration aller Liegenschaften und Beschäftigten aus Rendsburg auf dem Gelände am Nord-Ostsee-Kanal. „Das wird von der Verwaltung genauso gesehen.“ Er begrüße, dass die Kanalverwaltung die Zentralisierung anstrebe und das Thema „Hybridfähren“ mit Hochdruck angehe. Im Raum Rendsburg solle die erste Fähre am Anleger Nobiskrug im Herbst an den Start gehen. Der Bund investiert mehr als 20 Millionen Euro in den Flottenwechsel.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts

 „Dass für diese Fähren neuen Typs verstärkte Wartungsmöglichkeiten nahe am Einsatzort geschaffen werden, ist gut und sinnvoll.“ Zudem stärke es den Wirtschaftsstandort Rendsburg. „Ich erwarte, dass die neuen Projekte zügig und konsequent angegangen werden.”

von 05. Februar 2021, 15:29 Uhr

Rendsburg | Der Bauhof des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Kiel-Holtenau in Rendsburg soll erweitert werden. Geplant ist die Einrichtung eines Betriebshofs zur Wartung der neuen Hybridfähren entlang des Nord-Ostsee-Kanals. Diese Nachricht brachte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Johann Wadephul von einem Gespräch mit Spitzenvertretern der Kanalverwaltu...

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