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Landeszeitung

11. Dezember 2017 | 05:19 Uhr

Hohenwestedt : Alle Einsätze bewältigt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein Brand nach einem Unwetter, ein Fahrradunfall und eine Ölspur: Im Laufe einer 24-Stunden-Übung musste der Nachwuchs der Feuerwehr Hohenwestedt vieles bewältigen, was bei der aktiven Wehr zum Alltagsgeschäft gehört.

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erstellt am 13.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Ein Brand nach einem Unwetter, ein Fahrradunfall und eine Ölspur: Im Laufe seiner 24-Stunden-Übung musste der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Hohenwestedt vieles von dem bewältigen, was auch bei der aktiven Wehr zum Alltagsgeschäft gehört.

Der stellvertretende Jugendwart Lars Fuchs und Thore Witthinrich hatten sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht, bei dem die Jugendlichen unter Beweis stellen konnten, was sie in Theorie und Praxis schon alles gelernt haben. Die erste 24-Stunden-Übung der Jugendwehr Hohenwestedt begann morgens um 10 Uhr mit Fahrzeugkunde und Funkausbildung. Um 14 Uhr ging’s zum ersten Einsatz: Das „Tier in Not“, das in einem Garten in Vaasbüttel aus einem Baum gerettet werden musste, entpuppte sich als Stofftier-Falke „Sofus“ (das Maskottchen der dänischen Rettungsdienste). Die Ölspur, die um 16.45 Uhr in einer Sackgasse in Wapelfeld abzustreuen war, bestand aus einem Wasser-Mehl-Farbstoff-Gemisch. Um 17.30 Uhr war ein als Unfallopfer zurechtgeschminkter Fahrradfahrer in der Nähe des Hohenwestedter Freibads zu retten, und um 20 Uhr mussten wiederum in Vaasbüttel brennende Feuerkörbe gelöscht werden. Nachts um 2 Uhr musste einem Fehlalarm auf dem Gelände der Straßenmeisterei an der B 77 nachgegangen werden, und morgens um 6 Uhr ging’s nach Altenjahn, wo für ein angenommenes Feuer Wasser aus einem Löschteich zu pumpen war und anschließend eine Biogasanlage besichtigt wurde.

„Der Einsatz der Betreuer, die sich hier in ihrer Freizeit zur Verfügung stellen, ist sehr lobenswert“, befand Bürgermeister Holger Bütecke bei einem Besuch während der 24-Stunden-Übung. „Das ist eine gute Aktion für die Kids“, sagte der Vorsitzende des Ausschusses für öffentliche Angelegenheiten, Carsten Wiele, „hier können sie mit den Fahrzeugen zu den vorbereiteten Einsätzen hinausfahren und direkt am Gerät üben.“

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