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Fussball : Alarmglocken läuten in Lütjenwestedt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TSV Gut-Heil will in der Fußball-Kreisliga endlich die ersten Punkte holen. Der Aufsteiger Borussia 93 Rendsburg fordert Spitzenreiter Osterbyer SV.

Nach fünf Spielen steht mit dem Osterbyer SV eine Mannschaft an der Spitze der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde, die dort nicht unbedingt zu erwarten war. Ebenso überraschend liest sich die Zwischenbilanz des Aufsteigers Borussia 93 Rendsburg. Am Sonntag empfängt der Tabellensechste vom Nobiskrug den Tabellenführer. Gespannt sein darf man auf den Auftritt des TuS Jevenstedt nach dem Abgang ihres bisherigen Trainers Adrian Königsmann. Gegen die SG Felde/Stampe plant der neue Coach Helge Becker einen kleinen Neustart. Die Alarmglocken läuten nach fünf sieglosen Spielen bereits in Lütjenwestedt, wo der TSV am Sonntag den Aufsteiger Eckernförder SV II erwartet und auf die ersten Punkte hofft. Darüber hinaus empfängt Meisterschaftsfavorit Schinkel den Osdorfer SV.


TSV Waabs – TuS Rotenhof (SBD., 15 Uhr)

Drei Siege in Folge haben den TuS Rotenhof auf den vierten Tabellenplatz geführt. „Wir haben trotz personeller Sorgen einen guten Lauf. Da macht sich unser großer Kader bezahlt“, findet TuS-Trainer Thomas Gosch. Gegen die Gastgeber aus Waabs haben die Rotenhöfer in den jüngsten Vergangenheit wenig ausrichten können. „Das war aber gegen Jevenstedt auch so. Irgendwann reißt jede Serie. Vielleicht ist das gegen Waabs nun auch der Fall“, hofft Gosch.

TuS Jevenstedt – SG Felde/Stampe (SO., 15 Uhr)

Die Jevenstedter haben aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt geholt und haben sich damit vorerst aus der Spitzengruppe verabschiedet. Im Laufe der Woche hat dann auch noch Trainer Adrian Königsmann sein Amt niedergelegt. „Mit Helge Becker aber haben wir einen Mann, der die Mannschaft gut kennt und sie entsprechend einstellen wird. Für uns zählt jetzt nur ein Sieg“, erklärt Fußballobmann Oliver Maaßen trotzig. Bei Jevenstedt stehen Hendrik Lassen (zuletzt gesperrt) und Stürmer Sebastian Hehnke wieder im Kader.

Feldes Coach Oliver Bock fährt zuversichtlich an die Jevenau: „Gegen den TuS waren es immer enge Spiele. Es wird Zeit, dass wir dort mal was holen.“ Das scheint vor dem Hintergrund eines schwächelnden Gegners durchaus möglich. Dementsprechend offensiv will Bock seine Elf aufs Feld schicken.


TSV GH Lütjenwestedt – Eckernförder SV II (SO., 14 Uhr)

Die Gastgeber warten noch immer auf den ersten Punkt. Jetzt stellt sich mit dem Neuling Eckernförder SV II ein spielstarkes Team in Lütjenwestedt vor. „Um gegen diesen Gegner zu bestehen, müssen wir schon über uns hinaus wachsen. Das wird ganz schwer“, blickt TSV-Trainer Carsten Lähn diesem Spiel sorgenvoll entgegen. Mit Sören Leitz fällt auch noch sein Stammtorhüter aus. Auch diesmal sind mit Max Feldhusen, Pjotr Nottelmann und Thorben Pietryga wieder drei A-Jugendliche dabei.


Osdorfer SV – TuS Bargstedt (SO., 15 Uhr)

Bargstedts Trainer Frank Wolter hat die Osdorfer im Spiel gegen den 1. FC Schinkel beobachtet. Dabei sah er eine Mannschaft mit viel Laufbereitschaft und einer guten Grundordnung. „Wir müssen schon einen guten Tag erwischen, um dort etwas zu holen“, erwartet Wolter für seine Mannschaft einen schweren Gang. Fehlen werden Stürmer Jan Streubichen, Kai Eichstädt und Torwart Thomas Merten. Seinen Part übernimmt voraussichtlich erneut Routinier Guido Wieck. Wieder dabei ist Mathias Jörs.

TSV Vineta Audorf – TSV Karby (SO., 15 Uhr)

„Wir haben in jedem Spiel viel Ballbesitz, doch können das nicht in Tore umsetzen“, hadert Vineta-Trainer Norman Bock. Zudem verlässt seine Mannschaft die Sicherheit, wenn sie in Rückstand gerät. Bock räumt selbstkritisch ein, dass er offensichtlich noch nicht die richtige Mischung gefunden habe. Daher denkt er über eine Systemumstellung auf drei Spitzen nach. Auch personell wird es die eine oder andere Veränderung geben.


Borussia 93 Rendsburg – Osterbyer SV (SO., 15 Uhr)

Der Spitzenreiter Osterbyer SV ist noch ungeschlagen. Das erhöht für den kecken Aufsteiger die Motivation, das erste Team zu sein, das den OSV in die Knie zwingt. „Das wird natürlich schwer, denn Osterby verfügt über eine starke Mannschaft“, gibt sich Borussen-Trainer Dirk Fischoeder keinen Illusionen hin. Nur gut, dass Torwart Florian Evert wieder dabei ist. Er wird gegen Osterbys Topstürmer Lasse Retza (sechs Tore) und Josip Grbavac dringend benötigt, zumal Innenverteidiger Stefan Hentzschel ausfällt. Über einen Topstürmer aber verfügen auch die Borussen. Robin Grell hat ebenfalls schon sechs Tore erzielt. In der Offensive ruhen die Hoffnungen der Borussia besonders auf ihm.

Osterrönfelder TSV II – 1. FC Schinkel (SO., 15 Uhr)

Trotz der 0:3-Niederlage beim Aufsteiger Eckernförder SV II hat Osterrönfelds Trainer Mathias Klein einige positive Erkenntnisse gewinnen können. „Das Spiel haben wir eigentlich erst in den letzten Minuten verloren. Das waren unnötige Gegentore“, blickt er zurück. Klein hofft, dass sich seine Mannschaft weiter steigert. Doch es wird personell eng. Owe Bosholm und Marc Rengers sind noch verletzt und Erik Schlubath fehlt gesperrt. Doch möglicherweise gibt es Unterstützung aus der Liga, die bereits am Sonnabend spielt.

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