Aktiv-Region will Geld für Museum und Klimawald

„Dat ole Hus“ in Aukrug: Eine Sanierung des Museum wäre mit Fördergeldern möglich.
„Dat ole Hus“ in Aukrug: Eine Sanierung des Museum wäre mit Fördergeldern möglich.

In der Regionalkonferenz Förderziele für 2015 bis 2020 erarbeitet

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09. Juli 2014, 13:24 Uhr

Um die Fortschritte bei der Strategie für die Förderperiode 2015 bis 2020 vorzustellen, lud der Vorstand der Aktiv-Region Mittelholstein zu einer Regionalkonferenz in Dibbern’s Gasthof nach Bargstedt ein. Vor rund 40 interessierten Zuhörern wurden die bisher erarbeiteten Entwicklungsziele der Aktiv-Region sowie Kernthemen und auch bereits mögliche zu fördernde Projekte präsentiert.

In verschiedenen Arbeitsgruppen, die die Schwerpunkte „Klimawandel und Energie“, „Wachstum und Innovation“, „Nachhaltige Daseinsvorsorge“ und „Bildung“ im Fokus hatten, wurden – nach einem Leitfaden des Landes Schleswig-Holstein – nicht nur klar definierte Ziele erarbeitet, sondern auch Kernthemen festgelegt und erste Projekte entwickelt, die möglicherweise in den Genuss einer Förderung kommen könnten. So etwa neue Aktionen der Stiftung Klimawald, die Sanierung des Museums „Dat ole Hus“ in Aukrug oder eine Mittelholstein-App, die Informationen verschiedener Art aus der Aktiv-Region für den Nutzer komfortabel zusammenführt. Grundlage für die Arbeitsgruppen bildet dabei das „Entwicklungsprogramm ländlicher Raum Schleswig-Holstein“ (EPLR).

Rechtzeitiges Planen empfiehlt sich: Immerhin stehen für die Förderperiode 2015 bis 2020 drei Millionen Euro zur Verfügung, „und die wollen wir auch nutzen“, wie der Vorsitzende der Aktiv-Region Jürgen Barth betonte. Bereits im März begannen daher die Planungen für die neue Förderperiode; gestartet wurde mit einer Analyse der Stärken und Schwächen sowie der Chancen und Risiken der Region, auf deren Basis das Leitbild „Gesundes und lebenswertes Mittelholstein“ und die einzelnen Entwicklungsziele erarbeitet wurden. Die engagierten Mitglieder der Arbeitsgruppen haben sich zum Ziel gesetzt, spätestens bei der öffentlichen Mitgliederversammlung am 1. September ein fertiges gemeinsames Strategiekonzept für die Region zu präsentieren.

Schon 2008 hatten es sich die Kooperationspartner der Aktiv-Region Mittelholstein, darunter Ämter und Gemeinden sowie Verbände und Institutionen der Region, zur Aufgabe gemacht, über das „Zukunftsprogramms Ländlicher Raum“ erstmalig eine gemeinsame Strategie zu entwickeln – ein Modell zur Umsetzung der so genannten „LEADER-Methode“ der Europäischen Union. Dabei wurden bereits unterschiedliche Projekte finanziert und realisiert, etwa der Obstwanderweg Westensee.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www. aktivregion-mh.de.

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