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Aktiv-Region Hügelland am Ostseestrand verliert ihren Manager

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erstellt am 17.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Eckernförde | Max Triphaus, seit viereinhalb Jahren Regionalmanager der Aktiv-Region Hügelland am Ostseestrand wird zum 1. Juli neuer Geschäftsführer der Ostseefjord-Schlei GmbH. Das gab der 37-Jährige gestern in einem Pressegespräch im Technik- und Ökologiezentrum (TÖZ) bekannt. "Die Arbeit hat mir immer Spaß gemacht, ich fühlte mich auch von allen Seiten gut unterstützt", sagte Triphaus. Die Ausschreibung der Ostseefjord Schlei GmbH habe aber genau gepasst. Außerdem habe er vor neun Jahren ein Tourismus strukturkonzept für Schleswig und Schleiregion erstellt, aus dem sich die GmbH damals gebildet habe.

Christiane Ostermeyer, Vorsitzende der Aktiv-Region bedauerte den Schritt von Triphaus: "Er hat die Region entscheidend mitgeprägt, seine Verbindlichkeit mit den Projektpartnern sei vorbildlich gewesen. Einen neuen Regionalmanager wird es nicht geben, teilte Ostermeyer mit. Stattdessen soll der Aufgabenbereich an ein externes Büro vergeben werden. Die Assisstenzstellen von Stefanie Gravert und Regina Wenner bleiben weiterhin beim Verein angesiedelt.

In dieser Woche hat die Aktiv-Region drei weiteren Projekten Fördergelder zugesichert. Allen voran die Gemeinde Klein Wittensee für den Umbau ihres Feuerwehrgerätehauses, das nach Auflösung ihrer Wehr leer stimmt. "Es war der Wunsch vieler Bürger, eine Begegnungsstätte im Dorf zu bekommen", berichtete Ostermeyer von den Ergebnissen des Workshops, der im Rahmen des Masterplans auf Amtsebene stattgefunden hatte. Klein Wittensees Gemeindechef Hans-Claus Schnack bestätigte auf Nachfrage, dass sich viele Vereine, wie die DRK-Tanzsparte oder auch Kartenclubs eine Begegnungsstätte wünschen.

Das Feuerwehrhaus wird barrierefrei umgebaut. Es entstehen öffentliche WC-Anlagen, ein Spielplatz, eine Bouleanlage sowie rund um den Wittensee zehn Fitnessgeräte. Drei der Geräte stehen in Klein Wittensee, drei in Groß Wittensee, zwei in Haby und zwei in Bünsdorf. Die Gesamtinvestition von knapp 155 000 Euro wird von der Aktiv-Region mit rund 71 000 Euro gefördert. Weitere 22 700 Euro kommen vom Naturparkverein Hüttener Berge. Die Gemeinde wird gut 60 000 Euro aus eigener Tasche bezahlen. "Wir haben unser Feuerwehrfahrzeug für 45 000 Euro verkauft", sagt Schnack. Mit dem Umbau soll nach der Sommerpause begonnen werden.

Gefördert werden soll auch der Mehrzweckraum in Surendorf. Die Förderung liegt bei 123 000 Euro. Außerdem erhält die Gemeinde Osdorf 46 000 Euro für die etwa 100 000 Euro teure Umgestaltung des Bürgerparks. Während Klein Wittensee die Förderung sicher hat, muss in Surendorf und Osdorf noch gebangt werden. Denn eigentlich standen der Aktiv-Region in diesem Jahr nur noch gut 80 000 Euro zur Verfügung. Damit wurden die Fördermittel um knapp 160 000 Euro überzeichnet. "Wir rechnen damit, dass Gelder aus anderen Aktiv-Regionen und Fördertöpfen zurückfließen", so Triphaus.

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