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Aktionen in der Schule: „Das ist cool“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 10:53 Uhr

Abwechslung in den Unterrichtsalltag brachten zwei Aktionen in der Stapelholm-Schule Erfde. Zum einen ging es um den besseren Umgang miteinander, um Gewaltprävention, zum anderen um die Umwelt.

Eine Woche waren die Kampfkunstschulen Schleswig-Holstein (KSH) in der Erfder Schule, um den 5. und 6. Klassen beizubringen, wie sich Gewalt vermeiden lässt. Die Schüler der vier Klassen erfuhren, welche Formen und Stufen von Gewalt es gibt und was die Gründe für Gewalttätigkeiten sind. Trotz des ernsten Themas blieb bei den Anleitungen noch Zeit für Spaß und Spiel.

Diese Form der Gewaltprävention wird an der Stapelholm-Schule im zweijährigen Rhythmus wiederholt. Die Kosten von 175 Euro pro Klasse werden zwischen Eltern, Förderverein und Schule aufgeteilt. „Es ist wunderbar, dass die KSH bei den Kindern etwas bewegen und uns bei unserer Arbeit tatkräftig unterstützen kann“, freute sich Schulleiter Christoph Siewert.

Robin aus der 5. Jahrgangsstufe sagte: „Die Aktion sorgt dafür, dass unsere Klasse noch besser zusammenhält und macht einfach Spaß.“ Tamara, ebenfalls aus einer 5. Klasse, ergänzte: „Das ist echt cool.“

Die SOKO „Zukunft“ führte 47 Mädchen und Jungen der Stapelholm-Schule in die Natur. Unter der Anleitung zweier Mitarbeiter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald aus Bonn erfuhren die Teenager, was Kaugummi und Kaffee mit dem Wald zu tun haben und das jeder etwas für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt tun kann.

Die Teilnehmer zweier Wahlpflichtkurse schulten ihre Sinne im Wald und begaben sich, ausgestattet mit Digitalkameras, in Erfde auf die Suche nach Produkten, die mit dem Wald in Verbindung stehen.

Der Initiator der Umweltaktion Hans Gerd Dierks betonte: „Ziel ist es, dass die Schüler erkennen, wie sie selbst mit kleinen Schritten ihr Leben nachhaltiger gestalten können und die wichtigsten Gütesiegel für nachhaltige Produkte kennen lernen.“ Die Resonanz der Erfder Jungforscher war positiv, so meinte Vanessa Dahlke: „Toll, dass Lernen Spaß machen kann.“ Robin Radtke fügte hinzu: „Unglaublich, was man im Ort alles entdecken kann.“

Auch Lehrer Hans Gerd Dierks erteilte gute Noten: „Es wurde eifrig mitgearbeitet und ich bin zuversichtlich, dass das Projekt nachwirkt.“

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