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Petition „Rettet die Schwebefähre!“ : Aktionen für die Schwebefähre - und ein bewegender Film

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Rendsburger wollen ihre Schwebefähre retten. Dafür spielt unter anderem der Feuerwehrmusikzug Jevenstedt auf der Hochbrücke.

shz.de von
erstellt am 25.Jan.2016 | 09:24 Uhr

Rendsburg | Die Unterstützung für die Landeszeitungs-Initiative „Rettet die Schwebefähre!“ reißt nicht ab. Das Kulturnetz Region Rendsburg und das Kinocenter planen für das kommende Wochenende zwei Aktionen, mit denen auf das Dilemma der Schwebefähre aufmerksam gemacht werden soll. „Wir wollen weitere Unterschriften sammeln, um deutlich zu machen, wie wichtig den Menschen in der Region diese technische Attraktion ist“, sagt Kreiskulturbeauftragter Reinhard Frank.

Die Schwebefähre ist eine Verbindung zur Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals. Die Fähre wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass sie aktuell nicht mehr einsatzbereit ist.

Am Sonnabend, 30. Januar, ab 14 Uhr, lädt das Kulturnetz alle Bürger zu einer Veranstaltung direkt unter der Hochbrücke ein. Nach Ansprachen der Bürgermeister Pierre Gilgenast (Rendsburg) und Bernd Sienknecht (Osterrönfeld) am Nordufer ist ein symbolischer Brückenschlag geplant. Die Feuerwehren beider Gemeinden werden mit jeweils einem Spritzenwagen auf beiden Seiten des Kanals vertreten sein und eine Wasserfontäne im Bogen über den Kanal pumpen. „Wir wollen damit zeigen, wie wichtig uns allen die direkte Verbindung zwischen Osterrönfeld und Rendsburg ist“, so Reinhard Frank.

Und es gibt eine Premiere: Der Musikzug der Feuerwehr Jevenstedt wird zeitgleich auf der Aussichtsplattform der Eisenbahnhochbrücke in über 40 Metern Höhe mehrere Stücke spielen.

Am Sonntag, 31. Januar, sind die Fans der Schwebefähre im Kinocenter willkommen. Dieter Kobrock, der 2014 den Wettbewerb „Rendsburg im Film“ gewann, zeigt ein neues 20-minütiges Werk, das voll und ganz der am 8. Januar bei einer Kollision mit einem Frachter schwer beschädigten Fähre gewidmet ist. Am Sonntag sah sich Kinochefin Nicole Claussen eine Vorab-Version des Streifens mit dem Titel „SOS für die Schwebefähre“ an. „Es wird ein Film mit Gänsehaut-Feeling, sehr bewegend“, erklärt sie. Dieter Kobrock, der in seiner aktiven Zeit 38 Jahre Mitarbeiter der Lotsenbrüderschaft war, griff für die Produktion tief in sein Archiv. „Ich möchte vor allem schöne Bilder der Schwebefähre zeigen“, lautet sein Credo.

Für die Präsentation des neuen Schwebefähren-Filmes von Dieter Kobrock stellt Kino-Chefin Nicole Claussen am Sonntag ab 11 Uhr ihren größten Saal zur Verfügung.
Für die Präsentation des neuen Schwebefähren-Filmes von Dieter Kobrock stellt Kino-Chefin Nicole Claussen am Sonntag ab 11 Uhr ihren größten Saal zur Verfügung. Foto: Dirk Jennert
 

Einzige Ausnahme: Auch die Bilder von der Kollision – aufgezeichnet von einer Webcam – wurden eingearbeitet. Die Vorführung beginnt am Sonntag um 11 Uhr im Saal „Elektra“, Einlass ist ab 10.30 Uhr. Kobrock steht anschließend für Fragen zur Verfügung. Im Kino-Foyer liegen die Unterschriftenlisten der Aktion „Rettet die Schwebefähre!“ aus.

 

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