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Afrikanische Nacht mit Tanz, Trommeln und tropischen Temperaturen

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AUKRUG | Das Gastspiel der Tanz- und Rhythmusgruppe "Diamoral" in Innien war eine Gemeinschaftsveranstaltung des Vereins "Partnerschaft Aukrug-Sien" und des Kulturfördervereins Aukrug. "Wir wollten diese Veranstaltung eigentlich drinnen im Saal präsentieren", stellte "Aukrug-Sien"-Chef Reimer Reimers fest, als er das Publikum im Garten des "Tivoli" begrüßte, "dann hatte aber die Wirtin die Idee, dass wir das Programm ja auch nach draußen verlegen könnten."

Angesichts von auch abends noch annähernd 30 Grad ein prima Vorschlag, wie Reimers fand: "So ein afrikanisches Wetter wie heute ist ja eine echte Chance, denn immer wenn wir in Sien zu Besuch sind, finden die Tanzdarbietungen auch draußen statt." Das Publikum sei aufgerufen, sich "der Musik ganz zwanglos hinzugeben", sagte Reimers: "Wer möchte, darf hin- und herhüpfen - aber bitte im Einklang mit den Trommeln."

Für die Trommelrhythmen waren Aliou Badji und seine Mitstreiter von "Diamoral" engagiert worden. Die Gruppe ist in Hamburg zu Hause, ursprünglich kommen die Tänze und Musiker aber größtenteils aus Afrika, und zwar nicht aus Ghana, wie Reimers bei seiner Begrüßung vermutete, sondern aus dem Senegal (die Brüder Aliou, Jakoba und Latombo Badji) und aus Guinea (Mohamed Syla). Auch einen Samba-Experten hatte die internationale Tanz- und Trommelgruppe mitgebracht: Josh Watussi aus Brasilien.

"Wir haben viel Zeit heute abend", vermerkte Reimers und kündigte zwei jeweils einstündige Auftrittsblöcke von "Diamoral" an: "Ich wünsche Euch allen viel Spaß, und nun freuen wir uns auf eine afrikanische Nacht." Als die Trommler und Tänzer von "Diamoral", die vom Publikum mit viel Applaus begrüßt worden waren, loslegten, konnte Subash Likhite bereits eine positive Bilanz ziehen, denn mit 150 Besuchern war der "Aukrug-Sien"-Kassenwart sehr zufrieden. Durch die jahrelange engagierte Entwicklungshilfearbeit des Partnerschaftsvereins in Burkina Faso sei auch das Interesse der Aukruger an afrikanischer Kultur immer größer geworden, meinte Kulturfördervereins-Chef Johannes Carstens: "Es werden immer mehr Menschen, die sich für solche Darbietungen begeistern." Gern unterstütze der Kulturförderverein Veranstaltungen wie den "Diamoral"-Auftritt: "Wir sind ja ständig bemüht, das Spektrum unseres Angebots auszuweiten, und da gehört afrikanische Kultur auf jeden Fall auch dazu."

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erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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