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Büdelsdorf : ACO macht die Formel 1 sicherer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Das Büdelsdorfer Unternehmen lieferte Entwässerungstechnik für den Grand Prix im russischen Sotschi.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2014 | 10:03 Uhr

Die besten Rennfahrer der Welt treten am kommenden Sonntag in Sotschi gegeneinander an. Es ist der erste Grand Prix auf russischem Boden. Damit das Rennen auch bei schlechtem Wetter stattfinden kann, vertrauen die Organisatoren auf Entwässerungstechnik aus Büdelsdorf. Die Firma ACO rüstete die komplette Rennstrecke mit ihrem „Monoblock RD“ aus Polymerbeton aus. 8500 jeweils einen Meter lange Elemente wurden verbaut.

Sotschi liegt in einer sehr regenreichen Gegend. Bis zu 500 Millimeter Niederschlag registrieren die Meteorologen pro Jahr. Sollte es während des Formel-1-Rennens regnen, muss das Wasser schnell abgeleitet werden können. ACO verweist in einer Mitteilung darauf, dass sich ihr Monoblock bereits auf anderen Rennstrecken bewährt habe, zum Beispiel auf der Strecke des Großen Preises der USA im texanischen Austin, auf dem Buddh International Circuit bei Neu Delhi sowie auf dem Hockenheimring.

Im Mai 2013 waren die ersten Lieferungen aus Büdelsdorf nach Sotschi erfolgt. Im Dezember des Jahres begann die Installation. Nach den Olympischen Winterspielen im Februar dieses Jahres wurden der Bau der Rennstrecke rund um den Olympiapark fortgesetzt.

Der Sotschi-Motodrom zählt mit einer Länge von 5,8 Kilometern zu den größten Rennstrecken der Formel 1. Es gibt 19 Kurven. Experten gehen von einer Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrer von 216 Kilometern pro Stunde aus. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei etwa 330 Kilometern pro Stunde liegen.

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