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Handball-Oberliga : Achtung! Nächstes Kellerkind wartet

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Handballerinnen der HSG Kropp/Tetenhusen wollen gegen Tarp-Wanderup die Blamage aus der Vorwoche wieder gutmachen.

Dass selbst der Tabellenführer der Handball-Oberliga der Frauen keine Mannschaft unterschätzen darf, hat die HSG Kropp/Tetenhusen am vergangenen Wochenende ebenso eindrucksvoll wie schmerzhaft erfahren. Die peinliche Schlappe gegen Schlusslicht Niendorf/Wandsetal schwirrt Spielerinnen und Trainerteam wahrscheinlich noch immer im Hinterkopf herum.

„Wie konnte das nur passieren?“, war nach Abpfiff die mit Abstand am häufigsten gestellte Frage. „Wie verhindert man den nächsten Bauchklatscher?“, lautet die Gretchenfrage vor der heutigen Partie gegen Tarp-Wanderup. Anpfiff in der Kropper Geestlandhalle ist um 17 Uhr. Die Gäste stehen als Vorletzter nur unwesentlich besser da als Niendorf. Insofern sollte die Mannschaft von Coach Lena Leptien gewarnt sein. Nicht, dass ihr Team abermals einem Abstiegskandidaten den schönsten Spieltag der Saison schenkt. Achtung HSG! Das nächste Kellerkind wartet.

Für Leptien steht fest: „Mit der gleichen Leistung wie in Niendorf holen wir auch gegen Tarp nichts.“ Traditionell tut sich die HSG schwer mit Tarp-Wanderup. Im Hinspiel holte die Leptien-Truppe zwar einen relativ deutlichen 35:28-Auswärtssieg, produzierte dabei aber viele Fehler und leistete sich einige Abstimmungsprobleme in der Abwehr. Interessant ist die Aufstellung der Tarperinnen, mit der sie den Abstiegskampf meistern wollen. Unter anderem mischt Trainerin Tanja Heckel wieder als Allzweckwaffe mit. Die End-Dreißigerin hat schon viele Schlachten in ihrer Handballkarriere geschlagen. „Rupser“, so ihr Spitzname, flößt auf dem Parkett noch immer Respekt ein – besonders den jungen Spielerinnen. Personell hat die HSG das erste Mal in dieser Saison ernsthafte Sorgen. Levke Rohwer und Dörte Paul konnten die gesamte Woche nicht trainieren. Rohwer laboriert an einer Schulterverletzung, Paul klagt über Probleme im Knie. Hinter ihren Einsätzen stehen Fragezeichen. Leptien: „Wir entscheiden spontan.“ Ohne das torgefährliche Duo stünden der HSG nur noch acht gesunde Feldspielerinnen zur Verfügung.

Umso wichtiger, dass der Support von der Tribüne stimmt. Bei jedem Heimspiel trommelt sich die Kropp/Tetenhusener Handball-Jugend die Seele aus dem Leib. Leptien lobt: „Die Stimmung ist wirklich hervorragend und puscht uns nach vorne.“ Die Trainerin ist zuversichtlich, dass es bei dem einen Ausrutscher in Hamburg bleibt.

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erstellt am 01.Feb.2014 | 13:00 Uhr

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