Fockbek : Acht Wohnungen für 32 Flüchtlinge

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Die Bauarbeiten für die neue Flüchtlingsunterkunft in Fockbek haben begonnen: Den Spatenstich setzten die Projektbeteiligten am Freitag.

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11. Juli 2015, 06:18 Uhr

Der Bau einer neuen Flüchtlingsunterkunft sowie einer Dienststelle für die Polizei in Fockbek kann beginnen. Am Freitagvormittag trafen sich die Projektbeteiligten an der Rendsburger Straße 37, um den Baustart mit einem symbolischen Spatenstich einzuläuten. Mit dabei waren der zuständige Architekt Rüdiger Bahnemann, Fockbeks Bürgermeister Holger Diehr, Amtsvorsteher des Amtes Fockbek Rudolf Ehlers sowie Dirk Reese vom Amt Hohner Harde.

Der Neubau besteht aus drei Gebäudeteilen: Zur Straße hin soll auf 210 Quadratmetern die Polizeistation für insgesamt sieben Mitarbeiter entstehen. Dahinter folgen zwei weitere Gebäudeblöcke mit Wohnungen für Flüchtlinge auf 780 Quadratmetern. Acht Wohnungen werden auf zwei Etagen zur Verfügung stehen, sodass 32 Bewohner dort Platz finden. Die Kosten für den gesamten Bau sollen nach Angaben von Bürgermeister Diehr unter 1,5 Millionen Euro bleiben. Im Frühjahr könnte der Neubau fertig sein, das Richtfest ist für November geplant, so Architekt Rüdiger Bahnemann. Besondere Herausforderung bei den Bauarbeiten werde der enge Zuschnitt des Grundstücks sein, machte er am Freitag deutlich. Die Arbeiter müssen sich vom hinteren Teil der Baufläche nach vorne in Richtung Straße arbeiten.

Die Unterkunft ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ämter Fockbek und Hohner Harde. Für beide sei der Bau zwar eine Entlastung, doch zusätzliche Wohnungen müssen trotzdem weiter angemietet werden.

Derzeit sind es knapp 30 Wohnungen, die für insgesamt 130 Flüchtlinge gezahlt werden müssen. Mit der Fertigstellung des Neubaus könnten einige Asylbewerber in die Rendsburger Straße umziehen. Diehr sieht darin vor allem ein en großen Vorteil: „Die Lage ist perfekt. Alles Wichtige ist für die Bewohner fußläufig zu erreichen: Rathaus, Ärzte, Supermarkt.“

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