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Abwehr-Umstellung bringt Eider Harde III den Sieg

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Handball-Kreisoberliga: 30:27-Erfolg beim TSV Alt Duvenstedt II / BTSV nach 32:22 neuer Tabellenführer

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2014 | 06:11 Uhr

Mit einer weißen Weste sind die HSG Eider Harde III und der Büdelsdorfer TSV aus dem zweiten Spieltag der Handball-Kreisoberliga der Männer gegangen.

Die HSG gewann das Kreisderby beim TSV Alt Duvenstedt II mit 30:27 (14:15). Eine Umstellung der Abwehrformation nach der Halbzeitpause war für die Gäste der Schlüssel zum Sieg. Zunächst versuchte es Eider Harde III mit einer 6:0-Abwehr. „Dabei haben wir zu träge reagiert“, befand HSG-Betreuer Steffen Schütt. Mit der dann praktizierten 5:1-Deckung kamen die Alt Duvenstedter nicht zurecht. Der TSV leistete sich eine Vielzahl von Fehlern. „Eider Harde hat uns durch die taktische Umstellung einige Probleme bereitet“, gestand Duvenstedts Trainer Torben Kutschke ein.

Seinen Ruf als Titelfavorit kann der Büdelsdorfer TSV spätestens nach dem deutlichen 32:22 (13:11) über den MTV Herzhorn II nicht mehr abstreiten. Das Team um Boris Hohnsbehn setzte sich mit diesem Erfolg an die Tabellenspitze. „Wir haben den gefährlichen linken Rückraumschützen der Herzhorner aus dem Spiel genommen und insgesamt offensiv gedeckt“, erklärte der BTSV-Spielertrainer das Erfolgsrezept. Zur Pause hatten sich die Gäste zwar noch einmal auf zwei Tore herangekämpft (13:11), aber unmittelbar nach Wiederbeginn zogen die Büdelsdorfer vorentscheidend auf 20:12 davon.

Auf den ersten Erfolg der noch jungen Saison wartet derweil noch die HSG 91 Nortorf. In eigener Halle gab es gegen die HSG Kremperheide/Münsterdorf II mit 26:27 (13:12) eine unglückliche Niederlage. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Eigentlich hätte diese Partie keinen Sieger verdient gehabt“, ärgerte sich Nortorfs Trainer Thies Ahlrichs. Seine Mannschaft verschlief den Start, lag schnell mit 2:8 hinten, ehe sie sich ins Spiel zurückkämpfte und sogar mit einer knappen Führung (13:12) in die Pause ging. „Wir haben dann den Faden verloren und uns technische Fehler geleistet“, musste Ahlrichs im Verlauf des zweiten Abschnitts feststellen. Beim Stand von 22:26 startete die HSG 91 einen furiosen Schlussspurt. Am Ende aber reichte es nicht mal mehr zu einem Teilerfolg.


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