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Landeszeitung

17. August 2017 | 15:50 Uhr

Abtauchen in die Tierwelt

vom

Naturfilmfestival Green Screen gastiert am 18. August Kino-Center / Drei Filme für den Publikumspreis nominiert

Rendsburg | Tier- und Naturfans werden schon darauf warten. Und sie werden nicht enttäuscht: Auch in diesem Jahr gastiert das Naturfilmfestival Green Screen in Rendsburg. Und wieder darf das Publikum wählen, welcher von drei Filmen den Publikumspreis erhält. Waren es in den vergangenen Jahren vorwiegend Tierfilme, die zur Auswahl standen, so rückt dieses Mal der Aspekt Natur stärker in den Mittelpunkt.

"Green Screen hat sich als größtes Naturfilmfestival in Deutschland etabliert und ist das publikumsstärkste seiner Art in Europa", betont Pressesprecher Michael van Bürk. Und so wird zur Eröffnungsgala in Eckernförde am 5. September auch Schleswig-Holsteins Kulturministerin Anke Spoorendonk erwartet - aber auch mehr als 12 000 naturbegeisterte Zuschauer, darunter auch 3000 Schüler aus Schleswig-Holstein.

Doch vor der offiziellen Eröffnung zieht Green Screen durch das Land. In 17 Städten werden drei ausgewählte Filme. "Es sind Streifen aus Japan, der Kalahari und aus Deutschland mit sehr unterschiedlichen Themen", kündigt Michael van Bürk an. "Es gibt einen Fluss in Japan von erstaunlicher Reinheit, der an Zeiten erinnert, als die Natur noch eine größere Rolle im Leben der Japaner gespielt hat", heißt es in der Ankündigung von "The Niyodo River: A Symphony in Blue". Das Erstaunlichste am Niyodo soll seine spektakuläre blaue Farbe sein, in Japan bekannt als "Niyodo-Blau". Einen Eindruck davon vermittelt das Foto auf dieser Seite.

Wasser steht auch im Zentrum von "Vorpommerns Auen", aber auch ein Vogel. In den unzugänglichen Flusstälern Vorpommerns lebt der seltenste Adler Deutschlands: Der Schreiadler. Nur noch 100 Paare gibt es in Deutschland, 80 davon kehren aus den Winterquartieren zurück nach Vorpommern. Eine intensive Landwirtschaft und der steigende Holzbedarf haben ihm weitgehend den Lebensraum genommen, heißt es in der Ankündigung.

Dann kommen die Tierfreunde voll auf ihre Kosten: Possierliche Erdmännchen in Afrika hat der Filmemacher Christian Herrmann beobachtet. Aber: "Was passiert in der Nacht? Liegen sie alle dicht gedrängt zusammen oder einzeln im Bau? Wie träumen Erdmännchen?". Bei diesen drei Filmen wird die Wahl schwer fallen.

Die Green Screen-Preise werden in 14 Kategorien vergeben, vom besten Film über die beste Bildgestaltung bis zum besten ökologischen Film. Hinzu kommen zwei Publikumspreise. "Die verliehenen Preise sind begehrte Auszeichnungen", weiß Pressesprecher van Bürk. Auf einer Gala mit vielen hundert Gästen werden sie am 7. September auf Gut Altenhof bei Eckernförde vergeben, darunter der mit 5000 Euro dotierte und von Inge Sielmann vergebene "Heinz-Sielmann-Preis". Aber auch der mit 1000 Euro dotierte sh:z-Publikumspreis, für den auch in Rendsburg mitgestimmt wird. Stephan Richter, Sprecher der Chefredakteure des Verlages, wird auf der Preisverleihungsgala den Gewinner bekannt geben.

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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